Stadt Rheinbach - Seite 13 | Partnerstädte

Rheinbach, Seite 13

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7. Rheinbachs Partnerstädte

Partnerschaftsgemeinden bzw. -städte sind: seit:
Villeneuve-lez-Avignon Frankreich Villeneuve Lez Avignon, Gard et Vaucluse - Office de Tourisme 30.03.1969
Rhinebeck USA www.RhinebeckInn.com 1978
(nicht offiziell)
Deinze Belgien Deinze Online | www.Realschule-Rheinbach.de/Deinze.htm 19.09.1981
Sevenoaks Großbritannien www.freunde-von-sevenoaks 02/1996
24.06.2000
Steinschönau Tschechien www.Luzicke-Hory.cz/Ksenov_d.html 01/2002

Villeneuve-lez-Avignon

Rhinebeck

Rhinebeck Rhinebeck in USA Rheinbacher Stadtzeitung vom 26.Juli 2000:

Seit 1978 gibt es eine Städtepartnerschaft der besonderen Art zwischen Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis und Rhinebeck im US-Staat New-York. In diesem Jahr nämlich hatte sich Musikdirektor Jack Shackleton von der Rhinebecker Highschool (einem deutschen Gymansium vergleichbar) auf den Weg zum Deutschen Konsulat nach New York gemacht, um herauszufinden, ob der Name "Rhinebeck" auf deutsche Einwanderer aus Rheinbach zurückgehe.

Im Konsulat erhielt er eine schnelle Antwort: Rheinbach liege in der Nähe von Bonn, und man könne leicht die gewünschten Kontakte vermitteln. Ob es sich auch um das Rheinbach handelt, das im 18. Jahrhundert Rhinebeck seinen Namen gab, ist bis heute unter Experten umstritten, doch dieser Streit konnte den Lauf der Dinge nicht mehr aufhalten.

Partnerschaft über die Schulen Shackleton jedenfalls wandte sich an die Stadtverwaltung der Glasstadt und stieß auf offene Ohren. Da Rheinbach zu dieser Zeit bereits zwei Städtepartnerschaften (mit Villeneuve-lez-Avignon in Südfrankreich und Deinze in Belgien) unterhielt und gleichzeitig die große Entfernung quer über den Atlantik abschreckte, kam man im Rathaus überein, den Schulen der Stadt einen Partnerschaft mit den Rhinebecker Schule anzubieten.

Diese Idee funktionierte: Das Städtische Gymnasium, das Vincenz-Palotti-Kolleg, später auch das Sankt-Joseph-Mädchengymnasium und sogar die Hauptschule warten interessiert, und engagierte Kollegen an diesen Schulen setzten sich mit viel Idealismus für einen Schüleraustausch auf musikalischer Ebene ein, der bis heute funktioniert.

Austausch im Fünf-Jahres-Turnus Alle fünf Jahre fliegen rund 100 Schüler von Rheinbach nach Rhinebeck, bleiben dort für rund eine Woche, geben eine Reihe von Konzerten, für die sie monatelang gemeinsam geprobt haben, besichtigen interessante Stätten und kehren mit einer fülle von Eindrücken zurück.

Untergebracht werden sie bei Rhinebecker Familien, von denen sich viele noch auf deutsche Vorfahren berufen. Ein Jahr später läuft das umgekehrt: Die jungen Amerikaner kommen in die Glasstadt, zeigen hier ihr musikalisches Können, fahren nach Bonn, Köln oder Trier und fliegen als Botschafter der Völkerverständigung wieder nach Hause. Selbstredend werden auch sie in Rheinbacher Familien untergebracht, was nicht nur finanzielle Aspekte hat - viele Familienfreundschaften sind schon daraus entstanden, die bis heute gehalten haben.

Manfred Kip

Deinze
31.03.2004 (14.Kalenderwoche) Kruppverlag

Deinze veranstaltete vorgezogenes Osterfest
Rheinbach/Deinze. Kürzlich fand im städtischen Festsaal "Brielpoort" in Deinze die erste Oster-Hobby-Börse statt, die vom gemeinnützigen Verein "Happy Hobby" als echtes Osterhappening organisiert wurde, bei dem die Kinder im Zentrum standen. Es wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, um aus der Veranstaltung ein spezielles Familienereignis, eine Art vorgezogenes Osterfest zu machen. Die Kombination eines kommerziellen Markts mit Kinderworkshops und Kinderanimation rund um das Thema "Ostern" war von den Veranstaltern ganz bewusst gewählt worden, um viele Besucher anzulocken. Schon als die -bei vielen Rheinbachern bekannte- Deinzer Pfingstmesse nach 25 Jahren 1999 zum letzten Mal ihre Tore schloss, entstanden beim Vorsitzende des Vereins "Happy Hobby" erste Vorstellungen, irgendwann einmal eine Börse mit dem Thema "Ostern" auf die Beine zu stellen. Es war aber von vornherein beabsichtigt, die Ostermesse nicht auf gleiche Weise zu veranstalten wie die frühere Deinzer Pfingstmesse, sondern es musste etwas völlig Neues sein. Für Jahresmessen ist nicht nur in Deutschland vielerorts das Interesse verloren gegangen. Man entschied sich für ein Konzept, welches neben Kindern mit ihren Eltern auch Jugendliche an-zieht. Das konnte mit dem Auftreten eines bekannten Sängers, eines Clowns und eines Gauklers er-reicht werden. Eine Springburg und ein Hindernisparcours rundeten das Angebot ab. Etwa 30 Markt-stände sorgten für eine echte Frühlings- und Osterstimmung. Und auch einige Deinzer Schulen trugen mit ihren Aktivitäten zum Gelingen bei. Die Künstlerin Tania Dreelinck zeigte Kindern, wie sie Eier bemalt.
Zu den gern gesehenen Gästen der Veranstaltung gehörten die Eierkönigin und der Eierbauer aus Kruishoutem. Und auch das Deinzer Canteclaer-Komitee, welches bereits mit den Vorbereitungen für den nächsten Canteclaerzug 2005 beschäftigt ist, entsandte seine "Riesen" auf ihren Stelzen als Botschafter. Alles in allem sorgte ein anziehendes Programm für einen regen Besuch.

Sevenoaks

Friends of Rheinbach e.V. (Krupp-Verlag KW 20/2003= 21.5.)
Freunde aus Sevenoaks zu Gast in Rheinbach
Am Wochenende 24./25. Mai 2003 wird sich eine Delegation der "Friends of Rheinbach" aus unserer Partnerstadt Sevenoaks auf Einladung der "Freunde von Sevenoaks" in Rheinbach aufhalten. Die Delegation aus Sevenoaks umfasst 37 Personen, darunter sechs Jugendliche, und wird von der Vorsitzenden der Friends of Rheinbach, Mrs. Valerie Partridge, geleitet. Unter den Gästen werden auch die Mitglieder des Rats von Sevenoaks, Cr. Mrs. Ann Dawson und Cr. Mr. Keith Loney sein. Neben der individuellen Betreuung der englischen Gäste durch ihre Rheinbacher Gastgeber ist für Samstag, 24. Mai, ein gemeinsames Abendessen im Burgrestaurant in Bad Münstereifel vorgesehen, an dem auch der Rheinbacher Bürgermeister, Stefan Raetz und seine Ehefrau als Ehrengäste teilnehmen werden. Der Vorsitzende der Freunde von Sevenoaks, Siegfried Formanski, hat für Sonntag 25. ,Mai ein Besichtigungsprogramm in der Kölner Innenstadt mit Dom und Altstadtbesuch für Interessierte vorgesehen. Die Friends of Rheinbach erwidern mit ihrem Besuch den Besuch der Freunde von Sevenoaks Anfang November 2002 in Sevenoaks. Das bevorstehende Ereignis bildet einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem gemeinsamen Weg zur Festigung der Freundschaft zwischen den beiden Partnerschaftsvereinen und der Partnerschaft zwischen den Städten Sevenoaks in Kent und Rheinbach. Nähere Informationen über Zielsetzung und Geschichte der Partnerschaft zwischen Sevenoaks und Rheinbach sind für Interessierte im Internet unter der Adresse www.freunde-von-sevenoaks.de abrufbar.

Freunde von Sevenoaks (Artikel Rheinbacher Stadtzeitung v.23.8.2000)
Leckere Grillparty im Freizeitpark

Rund 40 Mitglieder des Vereins "Freunde von Sevenoaks" trafen sich am vergangenen Samstag im Rheinbacher Freizeitpark, um ihre diesjährige Grillparty zu veranstalten.

Die Städtepartnerschaft zu Sevenoaks besteht bereits seit dem Februar 1996. Doch erst seit dem 23. Juni wird der Verein offiziell anerkannt und erhält finanzielle Unterstützung von der Stadt Rheinbach. Nach Angaben der 1.Vorsitzenden Margret Wittgrefe legen die "Freunde von Sevenoaks" besonderen Wert auf den Jugendaustausch.

Im Mai nächsten Jahres werden einige Engländer die Rheinbacher Glasstadt besuchen. Sie werden bei Familien untergebracht, zu denen schon persönlicher Kontakt besteht. Die rund 110 Mitglieder des Vereins "Freunde von Sevenoaks" treffen sich wöchentlich.

Ein umfangreiches, schönes Programm (Rheinbacher Stadtzeitung vom 18.12.2002)

Seit zwei Jahren besteht ein Schüleraustausch zwischen dem Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasium und der Walthamstow Hall School in Sevenoaks. Die vergangene Woche, von Sonntag, 8. Dezember bis zum darauffolgenden Sonntag, 15. Dezember, verbrachten elf junge Engländerinnen der Jahrgangsstufen 9 und 10 bei Gastfamilien in Rheinbach. In einem umfangreichen, schönen Programm lernten sie nicht nur das Leben in ihren deutschen Gastfamilien, sondern auch ihre Gastschule, die Stadt und die nähere und weitere Umgebung kennen.

So besichtigten sie beispielsweise in Bonn neben dem Haus der Geschichte auch die Haribo-Fabrik und besuchten in Köln das Eisstadion. In der Schule nahmen sie am Unterricht teil, hatten aber auch Gelegenheit zum gemeinsamen Plätzchenbacken und Weihnachtsbasteln.

Die Abschiedsparty im Hexenturm war auch für diese jungen Damen natürlich ein absolutes Muss. Auf dem Programm stand außerdem ein Empfang im Rathaus.

Bürgermeister Stefan Raetz hieß die Schülerinnen und ihre begleitenden Lehrerinnen Karin Schlinkmann, Gillian Theaker und Elke Ahmed sowie Organisatorin Marilyn Conroy-Schulz herzlich willkommen. Es lohne sich auch, Deutsch zu lernen, gab der Bürgermeister den jungen Engländerinnen mit auf den Weg; nicht nur, um die "Großen" der deutschen Literatur vielleicht einmal im Original lesen zu können. Wobei man sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass damit nicht nur die Gäste gemeint waren. Wichtig sei - so der Bürgermeister weiter - auch nach den gegenseitigen Besuchen untereinander Kontakt zu halten. Die Jugend trage ein vereintes Europa.

Stefan Raetz überreichte als Gastgeschenk den kürzlich erschienenen Band über Rheinbach.

Die Gäste revanchierten sich mit einem Gruppenfoto, das die Gruppe der englischen Schülerinnen in ihrer Schuluniform zeigt, auf die sie natürlich während ihres Besuches in der Glasstadt verzichten durften. Der Nachmittag nach dem Rathausempfang stand den Mädchen zur freien Verfügung, die freilich aufgrund der herrschenden Minusgrade in ihren Möglichkeiten etwas eingeschränkt war.

- THB -

Steinschönau

Einstimmiger Beschluss im Rat: (Rheinbacher Stadtzeitung Nr.08/2002)
Steinschönau ist vierte Partnerstadt Rheinbachs
Rheinbach. Rheinbach hat eine weitere Partnerstadt. Mit einstimmigem Beschluss besiegelten die Ratsmitglieder die jahrzehntelange Freundschaft zwischen Rheinbach und Steinschönau. Anlässlich der 650-Jahr-Feier der Stadt Steinschönau wird nun eine offizielle Rheinbacher Delegation vom 28. bis 30. Juni dort Flagge zeigen. Die tschechische Stadt ist neben Deinze, Sevenoaks und Villeneuve nun die vierte offizielle Partnerstadt Rheinbachs.

Die Glaskünstler aus Steinschönau waren es auch, die sich in Rheinbach niederließen und der Voreifelstadt zu ihrem Ruf als Stadt des Glases verhalfen. Gefeiert werden im Juni nicht nur die Stadtrechte sondern man begeht auch das Jubiläum der dortigen Glasfachschule, die 145 Jahre alt wird.

Vertreten in der Delegation sind neben Verwaltungsangestellten, Politik und Presse auch zwei Jugendliche des Rheinbacher Stadtjugendparlamentes. Schon zehn Jahre lang währt die Freundschaft zwischen Rheinbacher Bürgern und denen aus Steinschönau. Am 24. September 1987 hat der Rat in Rheinbach bereits beschlossen, die Patenschaft über das Kulturgut der tschechischen Stadt und der Gemeinden Meistersdorf, Nieder- und Oberpreschkau, Parchen und Ullrichsthal zu übernehmen.

Damit diese Beziehung nun offiziell gefeiert werden kann, sind 7.500 Euro in den Haushalt 2002 - trotz der angespannten finanziellen Lage - eingestellt worden. Damit sollen die Kosten für Fahrt und Unterbringung der Delegation bei einem Eigenanteil von 20 Prozent pro Person bezahlt werden. Die Anregung Claus Wehages (CDU) angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt, den Eigenanteil zumindest für mitreisende Ehepartner von 20 auf 40 oder 50 Prozent zu erhöhen, fand keine Mehrheit. Bürgermeister Stefan Raetz verwies darauf, dass Verwaltungsvertreter bereits auf Tagegeld verzichteten. Walter Langer (SPD) ergänzte, dass zehn Prozent der Rheinbacher aus diesem Gebiet stammten, die Verbindungen seien intensiv, offizielle Reisen dorthin jedoch nicht immer ein reines Vergnügen. Er sehe daher keinen Grund, warum Ehegatten mehr bezahlen sollten.

Zusätzlich soll die Partnerschaftsvereinigung "Freunde und Partner von Steinschönau und Umgebung" unter ihrem Vorsitzenden Helfried Glössner, einen Zuschuss von 150 Euro erhalten.

Der Gegenbesuch der Steinschönauer in Rheinbach ist für das nächste Jahr geplant. - AT -

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Diese Seite wurde am 13. Juni 2002 erstellt, letzte Änderung am 25. Oktober 2008
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