Stadt Rheinbach - News

Rheinbach, Seite 18

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Rheinbach - News
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30.08.2008: Auch das Internat der Pallottiner in Rheinbach schließt seine Pforten - pro Jahr mussten 200.000 € bezuschusst werden, weil zu wenige Schüler bzw. deren Eltern das Angebot nutzten.
Schwestern Unserer Lieben Frau verlassen Rheinbach
Eine Ära ist zu Ende: Schwestern Unserer Lieben Frau geben nach 96 Jahren ihre Ortskommunität auf
http://www.schaufenster-bonn.de/rag-rsg/docs/78473/lokales Im Kreise ihrer Mitschwestern und vielen Wegbegleitern, verabschiedeten sich die letzten fünf Schwestern Unserer Lieben Frau (vorne) aus Rheinbach. Damit wurde die Ortskommunität aufgegeben. Foto: art
http://www.schaufenster-bonn.de/rag-rsg/docs/78473/lokales
RHEINBACH. (art) Eine Ära ist zu Ende: Die Schwestern Unserer Lieben Frau haben nach 96 Jahren ihre Ortskommunität in Rheinbach aufgegeben.
Mit einem Gottesdienst in der Pallotti-Kirche und anschließendem Empfang verabschiedeten sich die letzten verbliebenen fünf Schwestern und ihre Mitschwestern aus der gesamten Provinz aus Rheinbach.
"Sie waren ein guter Stern, der die Menschen näher zu Christus brachte. Wir danken für Ihre sternenklare Leistung, mit der Sie der Mutter Gottes alle Ehre gemacht haben", dankte Weihbischof Heiner Koch den Schwestern in dem von Chor und Orchester feierlich gestalteten Gottesdienst. Schülerinnen hatten zuvor viele kleine Kerzen an einer großen Kerze angezündet. Diese kleinen Kerzen symbolisierten die Schülerinnen, die große für die Schwestern, griff der Weihbischof das Bild auf. Ähnlich der Kerzenflamme hätten die Schwestern ihren Geist weitergegeben.
Die Provinzoberin der Schwestern Unserer Lieben Frau in Mülhausen, Schwester Birgitt Maria Adelfang, wünschte, dass die Schule weiter ein Lebenshaus sein möge, geprägt von der Solidarität zwischen Starken und Schwachen. "Schulen sind weit mehr als Gebäude und Gelände. Es wird also vieles mehr als nur dieses wunderschöne Gebäude in der Zukunft auf das hinweisen, was die Schwestern über so viele Jahre hier in Schule und Kloster gelebt haben", unterstrich auch der Schulleiter des heutigen Erzbischöflichen St. Joseph-Gymnasiums, Hans Rieck.
Der Anfang im Jahr 1911 fiel in die Zeit Kaiser Wilhelms II., als Mädchenerziehung vor allem durch Schwesternorden und -kongregationen ihren Aufschwung nahm.
Damals war es Rheinbachs Bürgermeister Carl Commeßmann, der die Schwestern Unserer Lieben Frau in Mülhausen veranlasste, hier eine Haushaltungsschule und eine Höhere Mädchenschule mit Internat zu gründen. Am 1. Mai 1911 eröffneten die Schwestern im Haus Voigtstor 15 (heute 19) mit 42 Schülerinnen in drei Klassen den Unterricht, am 25. Juni fand die feierliche Grundsteinlegung des damaligen Neubaus - heute Altbau - statt. Dass es schon damals um mehr als um rein schulische Bildung ging, beschreibt die langjährige Internatsleitern Schwester Maria Calasanz in ihrem Beitrag "Internat - gestern und heute" so: "Die Eltern vertrauten die jungen Damen von ehedem dem Pensionat an, damit sie neben der schulischen Bildung einer ,höheren Tochter' auch den gewissen Schliff erhielten, der in gutbürgerlichen Kreisen gefordert wurde.
Die Zöglinge des Pensionates St. Joseph trugen vornehm-dezente Uniform, dunkelblaue oder schwarze Kleider mit weißem Krägelchen. (...) Zum Erziehungsprogramm gehörten Internatszeugnisse, Anstandsunterricht, feine Handarbeiten und die sogenannten Konversationstage, an denen Fremdsprachen im Alltag geübt wurden. Wie hart war es wohl, eine Mahlzeit in lateinischer Sprache durchzustehen!" Im Jahr 1918 wird der erste Schritt zum Vollgymnasium getan, die Schule heißt jetzt Studienanstalt, 1924 legen die ersten Abiturientinnen die Reifeprüfung ab. Unter dem Hitler-Regime mussten Schwestern und Schülerinnen das Gebäude verlassen, um einer Staatlichen Lehrerinnen-Bildungsanstalt Platz zu machen. Später wird das Gebäude zum Lazarett, in dem beim Bombenangriff am 29. Januar 1945 mehr als 70 verwundete Soldaten ums Leben kommen. Im September 1945 eröffneten die Schwestern unter Improvisationsbedingungen zunächst wieder den Kindergarten, anschließend Schule und Internat. 1966 wird der Neubau eingeweiht, der 1989 noch einmal erweitert wurde. Mit der Oberstufenreform Mitte der 70er Jahre beginnt die Kooperation mit dem Vinzenz-Pallotti-Kolleg, die den Schülern beider Einrichtungen größere Wahlmöglichkeiten schafft.
In den vierziger und fünfziger Jahren unterrichteten mehr Schwestern als weltliche Lehrkräfte, es gab mehr interne als externe Schülerinnen. Von 1962 bis 1976 war Rheinbach sogar Provinzhaus der Kongregation. Damals gab es erst eine Personalnot, die zur Wiedervereinigung mit dem Provinzhaus in Mülhausen führte. Im Jahr 1999 war die damalige Direktorin Schwester Bernarde die einzige noch praktizierende Lehrerin, die die Altersgrenze noch nicht erreicht hatte. Für die Nachfolge fehlte der Nachwuchs, sodass die Trägerschaft an das Erzbistum übergeben wurde, um die Zukunft der Schule zu sichern, so Schwester Birgitt. Im September 1999 schließlich wurde das Mädchengymnasium in die Trägerschaft des Erzbistums übergeben. Den 20.000 Quadratmeter großen Park aus den Jahren 1911 und 1912, den die Schwestern anlegen ließen und dessen besonderen Wert auch das Rheinische Amt für Denkmalpflege anerkannt hat, hat die Stadt zurück gekauft, um ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Abgetrennt davon soll der Schwestern-Friedhof erhalten bleiben, die Grabpflege übernimmt eine Fachfirma.
"Tag des Denkmals" "Tag des Denkmals", Kruppverlag 12.9.2007 Verlegung der röm. Wasserleitung Verlegung der röm. Wasserleitung, Kruppverlag 12.9.2007 www.Kruppverlag.de v. 12.09.2007
Anfang September 2007: in Rheinbach treibt ein Hundehasser sein Unwesen - er legt vergiftete Köder aus, kam Sendung im TV drüber!
12.& 13. August 2006: Bauernmarkt auf dem Prümer Wall: auch wieder abgeriegelt, diesmal sogar 3,50 € Eintritt - müssen wir bald auch für die Kirmes oder den Karnevalszug Eintritt zahlen??
Rheinbach Classics vom 15. bis 16.07.2006 - Music, Motoren, Petticoats: die Innenstadt war komplett gesperrt und abgeriegelt, weil jeder 2 € Eintritt zahlen mußte, die Oldtimer durften aber durch die Menschenmassen fahren!
Ende Juli 2006: Nun soll in einem Trakt des ehemaligen Krankenhauses ein Seniorenheim entstehen.
Anfang März 2006: endgültiges Aus für das Rheinbacher Krankenhaus!
15.02.2006:
Der Bahnhof Rheinbach ist eigentlich keiner mehr, denn er zählt nicht mehr zum Inventar der Bahn. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde nun an ein Ehepaar aus Swisttal verkauft - schade, die Stadt Rheinbach durfte nicht kaufen, weil der Haushalt "gesperrt" ist. Aber wenigstens bleibt das Gebäude erhalten. Der Bericht vom
Krupp-Verlag ist leider noch nicht online. (inzwischen sind leider nur die aktuellen Texte als PDF-Datei downloadbar)
1/2006:
Die "Bäckerei Mauel" (früher "Mostert" in der Hauptstraße) heißt nun "Altstadtbäckerei und bietet mehr Service.
Ich würde es nur begrüßen, wenn bei solchen Meldungen auch immer die Lage/Anschrift dabei stände!
1/2006:
"Naturpark Kottenforst-Ville" heißt nun "Naturpark Rheinland"
Das Wochenende v. 30.9. - 3.10. 2005 steht im Zeichen der 100-Jahrfeier der Stadtsoldaten, Bilder werde ich online stellen (leider regnete es am Umzug)
Sept. 2005: In der Straße "Vor dem Dreeser Tor" sind nun zu dem abgesperrten Bereich vom "Cafe Schlich" auch auf beiden Seiten Ladezonen rot markiert worden - die Parkplätze werden immer mehr beschgnitten :-( Könnte man nicht z.B. vor dem "Cafe Schlich" morgends eine Ladezone eingerichtet haben, und nachmittags (im Winter eh nicht) dann Tische u. Stühle rausstellen?
Bei kkk&k gibt es Änderungen und Streit um den Namen, aber Ende Okt. 2005 gibt es wieder eine Ausstellung in der "Glasfachschule" (heißt jetzt anders)
Bis Ende 2004 gab es sowohl den "Blickpunkt" als auch das "Schaufenster" wöchentlich ins Haus, 2005 nun sind beide zusammen (war eh fast der gleiche Inhalt!)
Und auch der Krupp-Verlag benennt die ehemalige "Rheinbacher Stadtzeitung" "Rheinbacher Stadtzeitung" nun in "Blick-aktuell" "Blick-aktuell" um. Öfter 'mal 'was neues ;-)

31.03.2004 (14.Kalenderwoche) Kruppverlag

Kurzzeitparken bald kostenfrei
Brötchen in der Innenstadt werden bald die Autofahrer nicht mehr kosten als Radler und Fußgänger. Die können nämlich voraussichtlich schon in einigen Wochen mit einer gesonderten Taste an den Parkscheinautomaten 20 Minuten frei Parken und das reicht alle Mal um kleine Erledigungen zu tätigen. Grünes Licht für die Einführung der so genannte Brötchentaste gab der Hauptausschuss vergangene Woche.
Dagegen stimmte lediglich Heribert Schiebener (Bündnis 90/Die Grünen). Er begründete seine Ablehnung damit, dass er nicht glaube, dass diese Maßnahme das innerstädtische Gewerbe nachhaltig fördere, hinzu komme der unerwünschte Effekt, dass der Autoverkehr im Zentrum zunehme. Ein weiterer entscheidender Grund gegen die Einführung der Brötchentaste sei der, dass es sich die Stadt zur Zeit nicht leisten könne, auf die Einnahmen aus den bewirtschafteten Parkplätzen zu verzichten.
Dr. Wilhelm Kraiting (UWG) konnte diese Bedenken zwar nachvollziehen, plädierte jedoch für den Versuch. Nach einem halben Jahr könne man ja Bilanz ziehen und die Maßnahme gegebenenfalls wieder rückgängig machen. Vizebürgermeister Ernst Preutenborbeck stellte hingegen klar, dass die Vorteile für die Gewerbetreibenden gegenüber den Nachteilen überwiegten.
Erfahrungsbericht Auch er forderte einen Erfahrungsbericht nach einem halben Jahr. Für den CDU-Fraktionschef Bernd Beißel steht schon jetzt fest, dass diese Maßnahme die Stadt etwas kosten wird. "Das ist es uns aber auch Wert, wenn wir etwas gegen die Leerstände tun wollen." Die Stadt müsse entsprechende Rahmenbedingungen für die Gewerbetreibenden schaffen. Ähnlich sah dies auch Vizebürgermeister Karl-Heinz Kerstholt (SPD). Mit dem Beschluss setze die Stadt ein deutliches Zeichen für das Gewerbe in Rheinbach. SPD-Fraktionschef Walter Langer fügte hinzu, dass sich die Gewerbetreibenden jedoch auf der anderen Seite auch bezüglich der Öffnungszeiten ihrer Läden anders verhalten müssten und kritisierte die uneinheitlichen Öffnungszeiten der Geschäfte.
Bei einer Gegenstimme wurde die Einführung der Brötchentaste beschlossen. Die Umrüstung der Automaten wird nach der Bestätigung des Beschlusses im Rat am kommenden Montag noch mal ungefähr vier bis sechs Wochen dauern. Dafür muss die Stadt mit Kosten von knapp 3.000 Euro rechnen. Danach wird es möglich sein, 20 Minuten kostenfrei zu parken. Die kostenpflichtige Mindestparkdauer wird eine halbe Stunde betragen und 25 Cent kosten. Die Parkdauer kann danach in sechs-Minuten-Schritten für jeweils fünf Cent erhöht werden. Die Stadt rechnet mit erheblichen Einnahmeverlusten - im Januar schätzte die Verwaltung die Verluste auf rund 60.000 Euro. Wie sich die neue Parkregelung auf das Kaufverhalten auswirkt und wie groß tatsächlich das Loch in der Stadtkasse sein wird, darüber wird die Verwaltung nach der Testphase, ein halbes Jahr nach Einführung der Brötchentaste dem Ausschuss berichten. - AT -


31.März 2004: neues Mitteilungsblatt "wir Rheinbacher"


15.April 2003 - HP für die Prinzengarde Rheinbach online gestellt


KW 44/2003, Kruppverlag

Wunderland der Formen, Farben und Düfte
Anderthalb Wochen noch, dann ist es soweit: Am Samstag, 8. November von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, 9. November von 10 bis 18 Uhr öffnet zum bereits sechsten Mal die Glasfachschule ihre Pforten für Kunst, Kommerz und Kulinarischen. Einstimmen auf das Wochenende kann man sich bereits mit einer Kostprobe des im letzten Jahr hinzugekommenen vierten "k" am Freitagabend ab 20.30 Uhr in der Stadthalle. Dort findet zum Internationalen Welt-Tanz-Tag eine Oldie-Night mit Tanzmusik ohne Ende aus den 60igern, 70igern und 80igern statt. Und in den beiden nächsten Tagen dürfen die Rheinbacher und ihre Gäste in der Mehrzweckhalle der Glasfachschule verwöhnen lassen, die zu diesem Zweck wieder in ein großes Wunderland der Formen, Farben und Düfte verwandelt wird. Hier zeigen die Rheinbacher Gewerbetreibenden all das, was sie aus ihren großen Angeboten extra für diese Veranstaltung vorbereitet haben. Schließlich kennen sie ihre Kunden, und wissen, worauf die ihr besonderes Augenmerk legen. Die beginnende dunkle Jahreszeit, die durch die erwartete Advents- und Weihnachtszeit dennoch Glanz und Helle erfährt, sehnt sich nach Behaglichkeit, nach Schönem fürs Auge und auch - oder besser: gerade auch - nach ein wenig innerer Einkehr, nach dem kleineren Familienkreis und der Erfüllung geheimer Wünsche und Träume.
Dem wollen auch in diesem Jahr wieder die Rheinbacher Gewerbetreibenden auf der "KKK&k" in besonderer Weise entgegenkommen. Noch mehr als normalerweise schon üblich wird eines der kostbarsten Güter, nämlich Zeit da sein, viel Aufmerksamkeit, sich den speziellen Anliegen der Kunden zu widmen. Und die Kunden selbst bringen ja auch viel mehr Zeit mit. Sie streifen in diesem vorweihnachtlichen Paradies alle Hektik des Alltags ab, sie blicken sich in aller Ruhe um und haben Muße genug, sich über ihre Wünsche und Vorstellungen klar zu werden, sich beraten zu lassen, auch mal ein persönliches Wort mit "ihren" Anbietern zu wechseln - kurz: dem Geschäftlichen einen intimeren Stempel aufzudrücken, sich als Kunde und Mensch zugleich zu fühlen. Zu allen ihren Lebensbereichen finden sie die optimalen Begleiter; ob modische Trends für Sie und Ihn, ob Accessoires, ob Behagliches für die eigenen vier Wände, alles, was das Lebensgefühl erhöht, wird ihnen geboten. Derjenige, der es liebt, sich mit Kunst zu umgeben, mit Bildern, mit Skulpturen, besonders hier in Rheinbach auch mit Glas in seinen vielfältigen Variationen und Nutzbarkeiten, wird ebenso fündig, wie derjenige, der sich beispielsweise vorgenommen hat, an den kommenden Winterabenden sich nicht die Zeit vertreiben zu lassen, sondern selbst einmal wieder zu einem guten Buch zu greifen, um sich in die Schönheit von Wort und/oder Bild zu vertiefen. Zwischen dem Schauen und Überlegen bieten sich freilich auch andere Gelegenheiten, zu einer Weinprobe beispielsweise, oder zum Genuss der Köstlichkeiten aus mediterraner Küche, oder auch zum gemeinsamen Besuch einer der Veranstaltungen, die das vierte "k" - die Kultur - in der Stadthalle bereithält.
Und auf dem Weg dorthin darf man auch schon mal ein paar Wochen vorauseilen, und im Glaspavillon einen Blick in den Stall zu Bethlehem tun. Denn das Organisationsteam der 6. "KKK&k", Helga Ernst, Maria Cremer-Pohl und Hermann Josef Hausmann, haben den rundum gläsernen Bau in diesem Jahr als "Weihnachtshaus" genutzt. Der Eifel- und Heimatverein präsentiert dort Krippen, welche die Mitglieder im "Krippenteam" unter der Leitung von Heinz Bruhnow und Karl-Heinz Schlosser in den vergangenen Monaten in vielen, vielen Stunden gefertigt haben, samt und sonders nach Vorlagen von Höfen und Häusern aus deutschen Landschaften. Krippen aus aller Welt, überwiegend aus Südamerika, stellt Sibylle Belsky daneben, und vervollständigt wird das Angebot durch Krippenfiguren aus Ton von Waltraud Ritter und bemalten Krippenfiguren aus Porzellan von Irma Zoudlik. Dazu gibt es handbemalte Glaskugeln, in kunstvollen Gestecken und Gehängen verarbeitet, von Irmgard Nowacki. Dabei kann man die Zeit hin bis zum großen Fest noch einmal überdenken, und vielleicht kommen bei dieser Gelegenheit noch ein paar alte bekannte und frühere Freunde aus den entfernteren Winkeln der Erinnerung, gerade noch rechtzeitig, um auch sie zu bedenken. Gut, dass "KKK&k" zwei Tage lang geöffnet hat, und das bei freiem Eintritt! - THB -


Am 12.Juli 2003: "kick.off"

Zusammen mit Stefan Hoven, Goetz Elbertzhagen und Peter Mauel (v.l.) präsentierte Joey Kelly das Programm des "kick.off..."-Festivals.

Rheinbach. Da staunten die Rheinbacherinnen und Rheinbacher nicht schlecht am Samstag morgen, als sie auf der Hauptstraße, genau vor der Bäckerei Mauel, einen für die Glasstadt wahrlich ungewöhnlichen Gast entdeckten, nämlich Joey Kelly, Mitglied der weltbekannten Familien-Band Kelly-Family. Manche der vornehmlich weiblichen Fans mussten grad zweimal hinschauen, um sich zu vergewissern, dass sich da niemand einen üblen Scherz mit ihnen erlaubte. Aber er war's tatsächlich, greifbar, ansprechbar und vor allem bereit, Autogrammwünsche zu erfüllen. Eingefädelt hatten die Aktion Goetz Elbertzhagen, Vorstandssprecher der kick-media ag, Bäcker Peter Mauel und der Internist Stefan Hoven, die dreie eben, die auch für das Rheinbacher Musikfestival "kick.off..." am 12. Juli verantwortlich zeichnen, bei dem die Kelly Family als Special Guest auftreten wird.

Das zu dokumentieren hatte Joey Kelly eben in Rheinbach Station gemacht. Zum ersten Mal übrigens, verriet er, und zeigte sich dabei vom Flair der Voreifelstadt äußerst beeindruckt. Vielleicht wäre der sportliche Musiker, hätte er's denn vorher gewusst, auf einer seiner zahlreichen Fahrradtouren durch die Eifel vorher schon mal als Gast dagewesen. Jetzt aber freut er sich vor allem auf das Konzert am 12. Juli, bei dem die Kelly Family eine gute Stunde lang mit einer Mischung aus alten und neuen Songs das Festival-Publikum begeistern werden. Natürlich mit der Musik, die die Fans erwarten, verspricht Joey Kelly: echt und handgemacht; ganz so wie alle ihre Erfolge eben, mit denen sie immer Trends markiert haben. Die Besetzung wird dabei die gleiche sein, in der sie seit 1999 ihre Konzerte bestritten haben, immerhin mehr als hundert pro Jahr. Und mit einer weiteren Attraktion warteten die Veranstalter an diesem Samstag morgen auf: Die Moderation bei diesem Event wird Jenny Elvers übernehmen. Kein Wunder also, wenn Rheinbach, die Stadt des Glases, der Schulen und der Türme zumindest an diesem 12. Juli auch als Stadt des Superfestivals weit über die Grenze hinaus einen Schwerpunkt setzen wird. - THB -

Am 6.April 2003 wieder Vandalismus in der Waltkapelle

Es wurden ein Bank, Vasen und eine Madonna zerstört! Muss so etwas wirklich sein?? Wen trifft man damit? Solche sinnlose Zerstörung (wie auch die Brandstiftung am Beuelskopf) muss hart bestraft werden! Auch wenn man arbeitslos ist oder zu viel Freizeit hat, kann man seine Energie anderswie abbauen! So etwas trifft immer die falschen!

"Freie Schule" bald in Rheinbach?
(Stadtanzeiger KW 08/2003 v.19.02.2003 - Krupp-Verlag)

Die Elterninitiative informierte über die "Freie Schule".

Rheinbach/Swisttal. Etwa fünfzig Zuhörerinnen und Zuhörer, meist interessierte Eltern, aber auch die Schulleitungen der Grundschule Sürster-Weg und der Albert-Schweitzer-Schule, folgten der Einladung zum Info-Abend über die "Freie Schule" im Foyer des Rheinbacher Rathauses.

Im Jahre 2002 gründete sich die Initiative "Freie Schule" Swisttal/Rheinbach. Eltern des Montessori-Kinderhauses Buschhoven, des Waldkindergartens Rheinbach, der Evangelischen KiTa Odendorf und der Villa Kunterbunt Odendorf suchten und suchen immer noch nach Konzepten, wie ihre Kinder in einer "Wohlfühl-Atmosphäre" aufwachsen können, die ihrer Meinung nach in der Regelschule in dem Maße nicht gewährleistet ist. Unter anderem erläuterten Sabine Pohlman, Martina Thomas, Ute Wagner und Silke Stapf, ehemalige Vorsitzende des Waldkindergartens, wie sie sich eine "Freie Schule" vorstellen: Kinder sollen in einem vorbereiteten Umfeld wachsen dürfen und sie sollen sich nicht dem starren Stundenplan einer Regelschule unterwerfen müssen. "Die Kinder haben ein Recht auf Unterricht, er soll nicht nur zur lästigen Pflicht werden", so Sabine Pohlmann, die federführend für das Swisttal/Rheinbach-Konzept ist.

Die Grundlagen für die "Freie Schule" Rheinbach/Swisttal sind die Gedanken von Maria Montesorri, die im 19. Jahrhundert in Italien auf den verschiedensten medizinischen und politischen Gebieten arbeitete, weiterhin von dem Reformpädagogen Freinet und von Rebecca Wild, die die "Freie Pädagogik" an die heutigen Bedürfnisse anzupassen versucht.

Aber was planen nun die Initiatoren? Zum Beispiel eine Schule mit bedarfsorientierten Öffnungszeiten sowie eine Pädagogik des Vertrauens und dem Respekt vor den individuellen Wachstumsprozessen der Kinder.

Um dies alles zu ermöglichen, bedarf es jedoch der staatlichen Genehmigung. Die Initiative steht bereits in Kontakt mit der Bezirksregierung und dem zuständigen Schulamt. Ein Schulgebäude, eventuell die alte "Villa Hoffmann" Münstereifer Straße 17, könnte von der Stadt mietweise zur Verfügung gestellt werden.

Nun wünscht sich die Initiative viele interessierte Eltern und neugierige Kinder, die diese Schule bis zur Klasse 6 oder sogar 10 besuchen wollen.

Wie aber die Moderatorin des Abends, Angela Krumpen, sehr treffend sagte, geht nichts ohne engagierte Eltern, die dieses Projekt ideell und materiell unterstützen.

An diese ausführliche Information schloss sich eine rege Diskussion an. Man darf gespannt sein, ob das Projekt bereits zum kommenden Schuljahr umgesetzt werden kann.

- STEIN -

Eine alte Kamelle
(Stadtanzeiger KW 08/2003 v.19.02.2003 - Krupp-Verlag)

Lieber Herr Wesseling, mich als Ur-Rheinbacher freut es natürlich wenn sich ein Meckenheimer mit dem Brauchtum meiner Vaterstadt beschäftigt. Jedoch hat ihr "Informant" Ihnen, vermutlich aufgrund der räumlichen Weite zwischen beiden Städten, einige Dinge berichtet, die nicht unwidersprochen bleiben können. Wenn von der Turm-Runde die Rede ist, vermute ich, dass die Turmversammlung gemeint ist. Dies ist eine etwa halbjährlich einberufene Versammlung von Vertretern aller Karnevalsvereine inklusive der Ortschaften. Den Vorsitz führt natürlich nicht der Bürgermeister, sondern der FRK (Festauschuss Rheinbacher Karneval). Mit dem Beschluss künftig in Rheinbach auch ein Dreigestirn zu akzeptieren hat die Turmversammlung überhaupt nichts zu tun. Diesen Beschluss fasste der FRK vor über einem Jahr auf einer ganz normalen Vorstandsversammlung. Also eine alte Kamelle, nur die lange Laufzeit bis nach Meckenheim macht stutzig. Was dieser Beschluss mit "nur des schnöden Mammons wegen" zu tun hat, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Wer profitiert denn von einem Prinzenpaar oder Dreigestirn? Doch hauptsächlich die Bevölkerung, denen Freude bereitet wird. Dieser Einsatz einiger Weniger Idealisten bringt wohl unbestreitbar kein Geld, sondern kostet einen ganzen Batzen. Deshalb ist es gar nicht hoch genug anzusiedeln das sich Jahr für Jahr neue Würdenträger finden. Um auf Ihre Ausführung einzugehen, dass wir dem Bonner Karneval verbunden sind, vielleicht kam der Rheinbacher Beschluss deshalb zustande, weil wir näher an Köln als an Bonn liegen. Doch Spaß beiseite, in Rheinbach jedenfalls sind wir für Veränderungen und Neuerungen scheinbar offener als z.B. in Meckenheim. Dieses verknöcherte "Dat hame schon immer esu jemat, dat bliev esu" haben wir schon länger abgelegt. Ihre geschichtlichen Kenntnisse in allen Ehren, aber daraus abzuleiten in allen Ortschaften außer Köln sei ein Dreigestirn fehl am Platze, ist genauso weit hergeholt als wenn ich sagen würde:" Der Nikolaus gehört nur nach Myra, weil er dort geboren ist. Abschließend möchte ich noch feststellen, dass die Prinzenfolge in Rheinbach seit 1903 fast lückenlos ist. Von solchem Interesse am rheinischen Brauchtum kann Meckenheim nur träumen. Ich wünsche Ihnen Herr Wesseling und allen Lesern, egal ob mit einem Prinzenpaar oder Dreigestirn, eine schöne Karnevalszeit und Ende mit dem kölschen Zitat: "Jedem Diersche sing Pläsiersche oder Jeder Jeck is anders".

Alaaf no Meckem
Jörg Nawrath
Rheinbach

"Dreigestirn jetzt erlaubt"
(Stadtanzeiger KW 07/2003 v.12.02.2003 - Krupp-Verlag)

Da beschließt die "Turm-Runde", unter Vorsitz von Bürgermeister Stefan Raetz, altes rheinisches Brauchtum zu verwässern und ab der Session 2003/04 in Rheinbach ein "Dreigestirn" kölscher Imitation zu erlauben und zu proklamieren, aber nicht um unser Brauchtum aufzuwerten, nein, hauptsächlich des schnöden Mammons wegen. Die Sachkenntnis der Turm-Runde ist bemerkenswert, weil sie wenigstens nur Männern die Übernahme der Rollen zugesteht, wie im Kölner Original. Weitere Sachkenntnis der Turm-Runde über rheinisches Brauchtum, insbesondere über unseren Karnevalsbereich Raum Bonn, hält sich meines Erachtens nach in bescheidenen Grenzen, sonst wäre der Runde bekannt, dass ein "Dreigestirn" nur in die Stadt Köln gehört, weil die Symbole "Bauer" und "Jungfrau" seit dem Mittelalter in der Stadt eine geschichtliche Bedeutung haben, dafür sollte man sich einmal interessieren. Sie wurden erst etwa 1901 in den Kölner Fasteleer eingebunden. Sie stehen außerhalb Kölns in keiner Verbindung zu einer Stadt, auch nicht in unserem Umland und sind daher fehl am Platze. Hier ist ein "Dreigestirn" kölscher Art schlicht und einfach ein Plagiat. Wir sind dem Fastelovend "Bönnscher Art" verbunden. Frage: Ist der Import eines Plagiats eine Auf- oder Abwertung alten Brauchtums? Muss man eigentlich alles imitieren, nur weil andere das auch machen oder haben? Man wird ja mal fragen dürfen!

Dreimol Alaaf!
Hubert Wesseling
Meckenheim

Auf dem Weg zur vernetzten Schule
(Stadtanzeiger v. 18.12.2002-Krupp-Verlag)

Rheinbach. Tief in die Tasche gegriffen hatte der Förderverein des Städtischen Gymnasiums für die Einrichtung des neuen Multimediaraumes. Zum Tag der offenen Tür wurde das 12.000 Euro teure Projekt der Schule offiziell übergeben. Fünfzehn 17-Zoll-Monitore stehen jetzt im 1. Obergeschoss für den Unterricht zur Verfügung. Dazu kommt ein Bildschirm für die Lehrperson sowie ein mobiler Bildschirm, der für die Unterrichtsgestaltung in einzelnen Klassen genutzt werden kann. Verbunden sind die Monitore mit 1,8 Giga-Hertz-Prozessoren, das Netzwerk läuft über Linux-Server und gearbeitet wird mit Windows 2000. Mit dazu gehört ein Beamer. Eine Menge Eigenarbeit steckt freilich auch in dem Gesamtprojekt. Angeliefert wurde die komplette Hardware original verpackt; die Installation und der Aufbau des 1. und 2. level-reports oblag den Schülerinnen und Schülern unter Verantwortung von Wied Pakusa aus der Jahrgangsstufe 13. Mit Simon Rausch, Simon Nonn-Ermert und Malte Große-Deters steht freilich auch für das nächste Schuljahr eine bestens orientierte Crew für die Netzwerkadministration bereit. Der Multimediaraum soll für die Jahrgangsstufen 9 und 10 zum Informatik- und Mathe-Unterricht genutzt werden, in den Jahrgangsstufen 11 bis 13 werden auch reine Informatikkurse durchgeführt. "Nachdem wir über die Pionierphase hinweg sind, befinden wir uns auf dem Weg zur vernetzten Schule", sagte Berthold Phiesel, stellvertretender Schulleiter und Koordinator des schulinternen Netzes. Dank des Fördervereins, so Phiesel, könne auf einem höheren Level gearbeitet werden. Es werde allerdings immer hinterfragt, ob der Einsatz des modernen Mediums auch im betreffenden Anwendungsfall auch Sinn mache. Der Vorsitzender des Fördervereins, Bernd Krämer, unterstrich, dass bei allem Einsatz für dieses Projekt Multimediaraum der Förderverein daneben natürlich auch andere wichtige Aufgaben innerhalb der Schule unterstütze. So kümmere er sich beispielsweise intensiv um den Weiterbau einer "Bibliothek im herkömmlichen Sinne" für Schüler und Lehrer. Interessenten erhalten nähere Informationen unter www.foerderverein-sgr.de. Die Web-Seiten des Städtischen Gymnasiums selbst stehen unter www.sg-rheinbach.de zur Verfügung.

- THB -


Nun war Anfang 2002 angedacht, auf den Wällen mit einer Brötchentaste die ersten 15 min. kostenlos parken zu lassen.
Leider wurde im September 2002 das Vorhaben "gekippt": es wäre gegen bestehende Gesetze!! Na denn...

Thema "Brötchentaste" noch akut? (Stadtanzeiger v. 17.9.2002-Krupp-Verlag)

Die sogenannte Brötchentaste scheint gestorben zu sein, ehe sie das Licht der Welt erblickt hat. So könnte man paradox formulieren, wenn man sich in Erinnerung ruft, mit welch positiver Stimmung der Rheinbacher Planungs-Ausschuss eine sechsmonatige Probephase für die fünfzehn Minuten gebührenfreies Brötchenkaufen beschlossen hat, - nun aber erleben musste, dass die von der Verwaltung befragten "höheren" Instanzen mit einem Paragraphen des Straßenverkehrsgesetzes wedelten und den "fünfzehn Minuten" den juristischen Garaus machten. So scheint es jedenfalls. Den Fraktionsvorsitzenden der UWG, Ratsherrn Dr. Kraiting, überzeugten die pauschalen Ablehnungen allerdings nicht. Kraiting vermutet auch, dass die Stellungnahmen der "höheren" Stellen, die die Zulässigkeit der "Brötchentaste" ablehnen, vielleicht von einem Sachverhalt ausgehen, der verändert werden müsste, damit die gebührenfreien fünfzehn Minuten doch noch im Sinne des Anliegens der Gewerbetreibenden das "Licht der Welt" erblicken können. In einer offiziellen Anfrage für die nächste Fragestunde des Stadtrates vertritt Ratsherr Dr. Kraiting gegenüber dem Bürgermeister folgende Meinung: in § 6a Abs. 6 des Straßenverkehrsgesetzes ist geregelt, dass "Gebühren erhoben" werden, soweit das Parken auf öffentlichen Wegen und Plätzen "nur während des Laufes einer Parkuhr oder anderer Vorrichtungen" zur Überwachung der Parkzeit zulässig ist; dass aber weiterhin im Gesetz geregelt ist, dass dies, also die Gebührenpflicht, "nicht für die Überwachung der Parkzeit durch Parkscheiben gilt. Und hier ist der Ansatzpunkt für die Fragen des UWG-Ratsmitglieds an die Stadtverwaltung mit folgendem Wortlaut: 1. Ist somit nicht die Regelung zulässig, dass etwa für fünfzehn Minuten des Parkens die Parkscheibe eingestellt wird und insoweit ein gebührenpflichtiges Parken sowie ein Verstoß gegen § 6 a StVG nicht vorliegt, weil derjenige, der länger parken will, für diesen nach den fünfzehn Minuten beginnenden gebührenpflichtigen Zeitraum den entsprechenden gebührenpflichtigen Parkschein zieht?

2. ist die Verwaltung nicht auch der Auffassung, dass bei einer solchen Regelung und Praxis ein Verstoß gegen § 6 a StVG nicht vorliegt, sodass die Regelung eingeführt werden kann, ohne dass irgendwelche Umstellungskosten an den Parkschein-Automaten anfallen?"

Dr. Hans-W. Kraiting, Ratsmitglied

Verwaltung lehnt "Brötchentaste" weiter ab (Stadtanzeiger v. 20.11.2002-Krupp-Verlag)

Rheinbach. Die Gewerbebetreibenden wollten schon vor Monaten erreichen, dass etwa die ersten fünfzehn Minuten des Parkens auf den an sich gebührenpflichtigen städtischen Parkflächen gebührenfrei sein sollten. Sogenannte "Brötchentaste". Die Stadtverwaltung prüfte die Rechtslage und kam zu dem Ergebnis: Diese Freistellung von Gebührenpflicht ist nicht zulässig. Ein UWG-Ratsherr war mit diesem Ergebnis nicht zufrieden. Er richtete eine offizielle Anfrage an die Verwaltung mit dem Ziel, fünfzehn Minuten des Parkens doch gebührenfrei zu machen, und zwar mit der Parkscheibe, bevor bei längerer Parkdauer ein gebührenpflichtiger Parkschein gezogen wird. Bürgermeister Raetz beantwortete in der jüngsten Rats-Fragestunde die UWG-Anfrage: Nein, auch die Auslegung, die der UWG-Ratsherr vorschlage, könne nicht zum Erfolg führen. Der Fragesteller, Dr. Kraiting, startete durch Zusatzfrage einen letzten Versuch: Warum denn die Verwaltung solche Hemmungen, um nicht zu sagen, Angst habe, das Straßenverkehrsrecht so auszulegen und anzuwenden, wie es in der Frage empfohlen worden sei, und wie dies auch in anderen Kommunen praktiziert werde. Raetz blieb in seiner Antwort dabei: "Geht nicht, ist unzulässig." Damit scheint das Thema "Brötchentaste" zumindest vorerst, sicher "ad acta" gelegt zu sein.

UWG-Fraktion

Pressedienst


Eine "stattliche" Spende (Stadtanzeiger v. 17.9.2002-Krupp-Verlag)

Am 14./15. September feierte die Elterninitiative Hilberath/Todenfeld e. V. in Rheinbach-Hilberath ihr 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hielt auch der Bürgermeister der Stadt Rheinbach eine freundliche Rede und überreichte - eingerahmt von den Kindern - medienwirksam dem Vorsitzenden eine "stattliche Spende". Vielleicht verwechselte er dabei "stattlich" und "städtisch", denn es handelte sich bei dem "stattlichen Beitrag" um einen Betrag von 50 Euro - in Worten: fünfzig. Nicht, dass sich die Elterninitiative nicht über diesen Betrag gefreut hat, als unabhängige Elterninitiative ist sie auf jeden Euro angewiesen. Nicht, dass sich die Elterninitiative über eine Ungleichbehandlung beschwert hat, denn alle Kindergärten in Rheinbach haben den gleichen oder vergleichbaren Betrag erhalten. Nicht, dass sich die Elterninitiative überhaupt beschwert hat, sie wird sich - wie es alle anderen Kindergärten in diesem Jahr ebenfalls getan haben - nicht beschweren. Das eigentlich Bemerkenswerte an dieser Situation ist, dass die Stadt Rheinbach es sich zwar leisten kann, trotz eines massiv defizitären Haushaltes fast 900.000 Euro als Vorschuss für die Beseitigung von Mängeln am von dem Bauordnungsamt genehmigten Spaßbad zu zahlen, aber 50 Euro als "stattliche Spendenbeträge" für die Kindergärten bezeichnet. Allein die Zinsen für den Vorschuss für die Sanierung des Spaßbades betragen - bei günstigen Umständen von 8 Prozent - rund 70.000 Euro pro Jahr. Sollte es bezüglich der Verantwortung für die Baumängel zum Prozess kommen, was angesichts der Verflechtungen höchst wahrscheinlich ist, dann wird es mindestens 5 Jahre dauern, bis der Vorschuss (vollständig?) zurückgezahlt werden wird, also insgesamt 350.000 Euro Zinsen.

Hier zeigt sich, wo diese Stadt ihre Schwerpunkte setzt: nicht in einer familien- und kinderfreundlichen Politik, so dass sich Familien auch noch einen mehrstündigen Aufenthalt im Spaßbad erlauben können oder Kindergärten - auch solche, die nicht von der Stadt betrieben werden - ohne erhebliche Belastung der Vereinsmitglieder vernünftig ausgestattet werden, sondern in medienwirksamen Auftritten für die Sanierung eines Schwimmbades, für dessen Verluste die Stadt aufkommt, aber die Gewinne in die Bücher der Betreiber überträgt.

Detlev Schumbera, Rheinbach

Gute Noten fürs gtz

Rheinbach. Die Unternehmen im Gründer- und Technologiezentrum (gtz) wurden im August gebeten, an einer umfassenden Mieterbefragung teilzunehmen. Zu den Bereichen Infrastruktur, Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und der Arbeit der wfeg als Betreibergesellschaft des gtz in Rheinbach wurden 26 Fragen gestellt.

Bewertet wurden nach dem bekannten Schulnotensystem von 1 bis 6. Eine Rücklaufquote von rund 64 Prozent gewährleistete ein objektives Meinungsbild. Der Fragebogen konnte anonym beantwortet werden.

Die Arbeit des Geschäftsführers, Jörg Stegemann, wurde von den Unternehmen mit der Durchschnittsnote "1,58" bewertet.

"Diese überdurchschnittliche Bewertung der Unternehmen liegt mir sehr am Herzen, zeigt sie doch auf, dass insgesamt die fachlich engagierte Arbeit des Teams der wfeg honoriert wird", so Stegemann. Die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, Mieter im gtz zu werden, bejahten alle Unternehmen! In der Gesamtbeurteilung schnitt das gtz mit der hervorragenden Durchschnittsnote von "1,77" ab.
Im gtz sind zurzeit 39 Unternehmen ansässig, die etwa 192 Mitarbeiter beschäftigen.
Unter dem Dach des gtz verbirgt sich somit einer der größten Arbeitgeber am Wirtschaftsstandort Rheinbach.

2002: Na toll, nun fällt dieses Jahr nicht nur die Herbstmesse aus, sondern auch noch -
wegen zu wenig Karten im Vorverkauf - der Sportlerball!

Entdeckung einer neuen Mikroorganismenart im Rheinbacher Wald (30.11.1999)


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Diese Seite wurde am 20. September 2002 erstellt, letzte Änderung am 31. Dezember 2008
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