Rheinbach, Seite 13
|
|
Rheinbach, die Garnisonsstadt
9.
| Eine weitere
erwähnenswerte Tatsache: Rheinbach ist Garnisonsstadt. Und wurde das als eine der ersten in den 50er Jahren nach einer Bewerbung der Stadt. Die ersten Einheiten zogen 1957 in die von belgischen Besatzungstruppen errichteten Baracken ein. |
am 8.9.2006:
auf dem
Himmeroder Wall:
Transportpanzer
Fuchs mit Antenne 
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Außer den oben
erwähnten Einheiten sind in der Tomburg-Kaserne noch das
Amt für Fernmelde- und Informationssysteme der
Bundeswehr und ein Kartenlager-Außenlager des
MilGeoAmtes der BW von Euskirchen untergebracht. In der Nähe der Stadtgrenze zu Euskirchen befindet sich das Munitionsdepot Rheinbach. Am 28.u.29.10.2000 war auf den Wällen eine Schau der Streitkräfte zur "Offizier 2000", dabei gab auch die "Big Band" der Bundeswehr ein Open Air-Konzert! Meine eigene Bundeswehrzeit (in Northeim, Hildesheim und Munsterlager) ist hier mit Fotos dokumentiert. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Tomburg-Kaserne
hatte eingeladen (Bericht aus der Rheinbacher
Stadtzeitung KW 20/2001(Kruppverlag)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Übrigens war ja in der Nähe ein Feldflugplatz, und einige Flugzeuge sind hier abgestürzt. Durch ein paar engagierte Privatleute konnte in letzter Zeit das Schicksal der Piloten aufgeklärt werden. Wer also noch Fotomaterial oder Fundstücke haben sollte, kann sich ja bei der Stadt Rheinbach melden. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bericht vom 29.Mai
2002 im Schaufenster-Wochenblatt Rheinbacher Kaserne: Von der Brigade nun zum Regiment umbenannt Truppenappell am 21.Juni 2002 mit Kommandoübergabe in der Tomburgkaserne Im Rahmen eines Truppenappells stehen am 21.Juni die Entpflichtung des Kommandeurs Fernmeldetruppen oberste Bundeswehrführung, die zeitgleiche Versetzung des Kommandeurs der Führungsunterstützungsbrigade, Brigadegeneral Eckhard Lisec und der damit verbunbdenen Kommandoübergabe an dessen Nachfolger, Oberst Wolfgang Beese, im Mittelpunkt. Ebenso wird im Rahmen dieses Appells die seit 1994 in der Tomburgkaserne stationierte Führungsunterstützungsbrigade 900 in Führungsunterstützungsregiment 28 umbenannt. An diesem Tag erfolgt auch die Kommandoübergabe des Standortältesten für Rheinbach, Meckenheim und Swisttal von dem bisherigen Kommandeur, Brigadegeneral Lisec, an den Kommandeur des in Rheinbach neu aufgestellten Kommandos Strategische Aufklärung, Brigadegeneral Herrmann. |
Hoher Besuch
beim Kommando Strategische Aufklärung
(Stadtanzeiger KW
06/2003 v.07.02.2003 - Krupp-Verlag)
| Generalinspekteur
der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, konnte zum
Truppenbesuch in Rheinbach empfangen werden. Ein Jahr nach seiner offiziellen Indienststellung hat das Kommando Strategische Aufklärung in der Tomburg Kaserne festen Tritt gefasst. Davon konnten sich in diesen Tagen auch zwei hochrangige Besucher überzeugen. Zunächst verschaffte sich der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Hans Georg Wagner (SPD) einen Überblick zum Stand der Aufbauarbeit bei der Kommandozentrale in Rheinbach. Wenige Tage später konnte der Kommandeur des Großverbandes, Brigadegeneral Kurt Herrmann, seinen höchsten militärischen Vorgesetzten, den Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, zum Truppenbesuch empfangen. General Schneiderhan zeigte sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit seiner Aufklärer, die den Umstieg in die neue Struktur zeitgleich zu mehreren parallel ablaufenden internationalen Einsätzen bewältigen müssen. Dass hierbei der anerkannte Leistungsstand gehalten und das breite Fähigkeitsprofil ausgebaut werden konnte, ist der hohen Motivation und dem Pioniergeist der beteiligten Soldaten und Zivilbeschäftigten zu verdanken. Dies konnten auch der Stellvertreter des Kommandeurs und Chef des Stabes, Oberst i.G. Horn, sowie die Abteilungsleiter des Kommandos in ihren Lagevorträgen überzeugend vermitteln. Zahlreiche Angehörige des Kommandostabes haben inzwischen nicht nur in Rheinbach ihre neue militärische Verwendung gefunden, sondern sind auch mit ihren Familien in der Stadt oder der Region heimisch geworden. Wie stark inzwischen die Integration am Standort fortgeschritten ist, das soll auch im Rahmen der Patenschaftsübernahme durch die Stadt Rheinbach am 10.Februar zum Ausdruck kommen. |
Patenschaft
mit Musik besiegelt
(Stadtanzeiger KW
08/2003 v.19.02.2003 - Krupp-Verlag)
| Für den von General
Herrmann in seinem vorweggenommenen Dank versprochenen
besonderen Glanz und würdigen Rahmen sorgte im letzten
Teil der großen Patenschaftsfeier in der Tat das
Musikkorps der Bundeswehr unter der Stabführung von
Oberstleutnant Walter Ratzek. Die 60 Instrumentalisten zeigten in einem bunten Programm die gesamte Palette ihres musikalischen Könnens. Dazu gehören Traditions- und Konzertmärsche ebenso wie Arrangements für sinfonische Blasorchester, beispielsweise aus der großen Opernliteratur. So standen auf dem Programm des Abends, neben dem als "Schwedischer Reitermarsch" bekannten Marsch der Finnländischen Reiterei im 30-jährigen Krieg in einer Bearbeitung von Friedrich Wilhelm Vogt aus dem Jahr 1891 und dem Venezia- Marsch von Gaetano Fabiani mit seinen wundervollen melodischen Bögen im Trio, die Ouvertüre zur Oper "Die sizilianische Vesper" von Giuseppe Verdi und "Elsass Brautzug" aus Richard Wagners romantischem Bühnenwerk "Lohengrin". Während in Giuseppe Verdis Ouvertüre bereits die gesamte Dramatik des Librettos enthalten ist, das ins Jahr 1282 führt, in dem der blutige Aufstand der Sizilianer gegen die französische Besatzungsmacht stattfand, erklingen im "Brautzug" noch einmal wichtige Leitmotive der lichten Protagonisten des "Lohengrin". Schade, dass in den Arrangements zum Schluss nie das in der Original-Bühnenfassung blitzartig und drohend hereinbrechende "Fragemotiv" erklingt, zu dem die finstere Ortrud aus einer Portalnische hervortritt und Elsa unter ihrem höhnischen Blick zusammenzuckt, wohl ahnend, dass sie, gegen das ausdrückliche Verbot, die Namensfrage stellen wird. Aber auch zeitgenössischen Komponisten erwies das Musikkorps die Ehre, so James Barnes mit seinen "Fantasy Variations" nach dem Thema der Caprice a-moll von Niccolò Paganini und John Williams mit einem Marsch aus dem Film "1941", (in deutscher Fassung: "Wo bitte geht's nach Hollywood?"). Williams hat übrigen für seine Filmmusiken insgesamt fünf Oscars eingeheimst, darunter einen für die musikalische Begleitung der Star-Wars-Trilogie. Seine Kunstfertigkeit bewies Oberstleutnant Ratzek allerdings nicht nur als musikalischer Leiter und sprachbegabter Moderator, sondern im letzten Programmpunkt auch als blendender Arrangeur. Unter dem Titel "Film ab, Doldinger", hatte er eine Reihe der bekanntesten Themen des begnadeten deutschen Jazz- und Filmmusikkomponisten Klaus Doldinger zu einer wahrhaft mit- und hinreißenden Szenenfolge zusammengesetzt. Er nahm das Publikum mit auf eine Reise vom "Tatort" zum "Flug in die Hölle" und durch die "Unendliche Geschichte" , wobei die Musiker "Das Boot" als Besatzung steuerten, ließ die Gäste das Kribbeln von "Salz auf unserer Haut" verspüren und nach einem Besuch im "Wolfsrevier" wieder in die "Unendliche Geschichte" zurückkehren. Für den großen und mehr als verdienten Applaus bedankte sich das Musikkorps mit dem Marsch "Durch Nacht zum Licht" und einem Quick-Marsch von Camille Saint-Saëns. Es war eine großartige künstlerische Leistung, mit der die 60 Musiker, die alle jederzeit auch als erstklassige Solisten zur Verfügung stehen, die Partnerschaft der Stadt Rheinbach über das Kommando Strategische Aufklärung besiegelten, nicht zuletzt auch zum Wohl der "Rheinbacher Tafel", die sich seit vielen Jahren in beispielgebender Weise um hilfsbedürftige Menschen in der Stadt kümmert - THB - |
34.Kalenderwoche 2003 Rheinbacher Stadtzeitung (August)
Beeindruckt
von der Leistungsfähigkeit
|
Wappen
| Das Wappen der
Tomburg Kaserne, wenn Sie so wollen, stammt
übrigens von einem ehemaligen Kameraden i.d. FuKp 751,
der sich sein künstlerisches Rüstzeug an der
Glasfachschule Rheinbach erarbeitete. Mit freundlichen Grüßen Manfred Osper ( als Soldat in Rheinbach von 1967 1968 ) |
| Tomburg-Kaserne Amt
für Fernmelde- und Informationssysteme der Bundeswehr Führungsunterstützungsregiment 28 Kommando Strategische Aufklärung Streitkräfteunterstützungskommando (Abteilung Führungsunterstützung) Münstereifeler Str. 75 Tel.: 0 22 26 / 88-0 |
wer die Seite
direkt aufgerufen hat, bitte hier
klicken, um zur Startseite zu kommen!
Diese Seite wurde am 13.Juni 2002 erstellt, letzte Änderung am
25. Oktober 2008
© Diethelm Glaser, alle Rechte vorbehalten | Seite 1.121
| seit 19.05.2007: | seit 01.03.2008: |