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| Ich möchte mich hier nicht mit fremden Federn schmücken, sondern Mitteilungen des Vereins einer größeren Leserschaft bekannt machen |
Vogelfreunde
Rheinbach - Bericht aus dem Rheinbacher Stadtanzeiger www.Kruppverlag.de
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Streifzüge durchs
Fuchsrevier
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| Amsel, Drossel, Fink
und Star... (Kalenderwoche 37) Rheinbach. Am vergangenen Freitag präsentierten die Vogelfreunde Rheinbach neun neue Lehrtafeln, die sie im Rheinbacher Wald aufgestellt haben. Jeweils drei dieser Tafeln sind fortan am Waldkapellchen, im ehemaligen Steinbruch nahe Merzbach und an der Tomburg zu sehen. Auf ihnen abgebildet sind unter anderem einheimische Singvögel, heimische Lurche und Schmetterlinge. Der Vorsitzende der Vogelfreunde Rheinbach, Matthias Simon hofft, dass man so "bei den Besuchern des Rheinbacher Waldes ein gesteigertes Interesse für die Natur erreicht". Auch Kinder und Jugendliche könnten sich anhand dieser Tafeln über die heimische Fauna und Flora informieren. Zu der offiziellen Errichtung am Waldkapellchen waren auch der Umweltdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Michael Jaeger und der Geschäftsführer der Kreissparkasse Siegburg, Walter W. Viebahn erschienen. Viebahn überreichte den Vogelfreunden einen Scheck über 10.000 Mark und unterstrich somit die gute Zusammenarbeit zwischen Kreissparkasse und Vogelfreunden. Jaeger lobte die Rheinbacher Vogelfreunde für ihr effektives Engagement. Seit 1962 setzen sich diese für den Natur- und Umweltschutz ein und wurden bereist einige Male mit dem Umweltschutzpreis des Rhein-Sieg-Kreises ausgezeichnet. Der Vorsitzende Matthias Simon hofft, dass die Lehrtafeln noch lange erhalten bleiben: "Wir wünschen uns, dass sie nicht von irgendwelchen Vandalen beschädigt werden." tosch |
| Auge in Auge mit der
Natur (Rheinbacher Stadtzeitung Nr.12 v.21.3.2001) Rheinbach. Es ist einerseits die technische Perfektion, die den Betrachter begeistert, andererseits die künstlerische Einfühlung, die aus vielfach übersehenen natürlichen Vorkommnissen und Erscheinungen die vielgestaltige Kunst der umgebenden Schöpfung sichtbar macht. So lässt sich in etwa die Faszination beschreiben, die die Naturfotografien von Heinrich Pützler und Jörg Steinborn-Flügger auf die Besucher der Galerie-Etage der Raiffeisenbank Rheinbach Euskirchen in der Hauptstraße ausübt. Und das sind auch die entscheidenden Merkmale, die die beiden Fotografen in ihrer Arbeit verbindet, und die Prokurist Günter Frank bei der Vernissage am Freitagabend trefflich herausstellte. Jörg Steinborn-Flügger Jörg Steinborn-Flügger wurde 1962 in Bonn-Beuel geboren und lebt seit 1987 in Alfter. Er widmete sich zunächst der Portrait-, Konzert- und Theaterfotografie und wandte sich 1990 der Naturfotografie zu. Schwerpunkt dabei war und ist für den reinen Hobbyfotografen die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Heinrich Pützler wurde 1947 in Rheinbach-Flerzheim geboren. In Rheinbach und über die Stadtgrenzen hinaus ist er gefragt als einfühlsamer Fotograf und bekannt durch seine kundigen Diavorträge und gelungenen Ausstellungen. Wieviel Geduld unter anderem in den Naturaufnahmen steckt, vermag der betrachtende Laie nur spärlich zu ermessen. Aber zu dieser Geduld muss sich eben der Blick des Künstlers gesellen, um aus einer Reihe möglicher Fotos eben "die" Momentaufnahme zu machen, die hinter betörenden Farben und Formen zusätzlich eine Ahnung vom göttlichen Wunder der Natur vermittelt. Und somit ist es gleichsam auch eine Demutsgeste, wenn sich der Fotograf auf und in die Erde begibt, um den kleinsten Mitgeschöpfen Auge in Auge gegenüber zu sein. Kennengelernt haben sich die beiden Fotokünstler an den Eichener Teichen; Jörg Steinborn-Flügger auf der Suche nach einem Graureiher und Heinrich Pützler beim Ansitz auf einen Eisvogel. Beides ist ihnen damals gelungen und beide Aufnahmen sind auch in der aktuellen Ausstellung zu sehen. (T.B.) |
| 25-jähriges
Jubiläum der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt
(KW 20/2001, Rheinbacher Stadtzeitung) Biotop für einheimische Vogelarten Rheinbach. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW luden die Vogelfreunde Rheinbach zu einer Exkursion zu den Ökoteichen im Regenrückhaltebecken Rodderfeld ein. Für die Interessierten, leider waren nur weniger Teilnehmer gekommen als die Veranstalter erwartet hatten, bestand die Möglichkeit sich von den sachkundigen Führern über die "Natur aus 2. Hand" zu informieren. Die Ökoteiche sind ein eindrucksvoller Beleg dafür, wie die Natur sich ihr Feld zurückerobert - wenn man sie nur lässt. "1978 haben wir mit ersten Bepflanzungen auf dem Gelände der ehemaligen Schafsweide begonnen. Zwischen 1985 und 1986 haben wir dann die ersten Ökoteiche angelegt", erzählt Dr. Klaus-Alfred Schwarzlose, der Ehrenvorsitzende der Vogelfreunde. "Damals haben wir aus der technischen Notwendigkeit des Regenrückhaltebeckens ein funktionierendes Biotop gemacht", fügt der amtierende Vorsitzende Matthias Simon hinzu. Seit Beginn der Arbeiten haben die Ehrenamtlichen von den Vogelfreunden circa 4000 Bäume und Sträucher gepflanzt für deren Pflege sie selbst verantwortlich sind, da sie das Gelände der Teiche für einen symbolischen Betrag von der Stadt Rheinbach gepachtet haben. Die Bauarbeiten in der Mitte der 80er Jahre wurden vom Rhein-Sieg-Kreis und der Bezirksregierung Köln mit 60.000 Mark unterstützt. "Alleine hätten wir diese große Summe nie aufbringen können", so Schwarzlose. Heute unterstützen 400 Mitglieder die Arbeit der Umweltschützer. Die Ökoteiche im Regenrückhaltebecken bieten aber auch interessantes Anschauungsmaterial für Schülergruppen. Der 2. Vorsitzende der Vogelfreunde, Helmut Gaßmann, ist zugleich Lehrer für Biologie am Vinzenz-Pallotti-Kolleg. Mit seinen Klassen und Kursen besucht er oft die Teiche um hier theoretisch erlerntes praxisnah umzusetzen. So bestimmten die Schüler unter anderem den pH-Wert und den Sauerstoffgehalt der Gewässer. Mit Hilfe dieser Messwerte können die Gewässergüteklassen bestimmt werden, die Aufschluss darüber geben, welche Qualität das Wasser hat. Das die Wasserqualität in den Teichen sehr gut ist, wird auch daran deutlich, dass sich in dem Biotop der Eisvogel niedergelassen hat. Dieser schöne Vogel ist auf sehr sauberes Wasser angewiesen. Verständlicherweise freuen sich die Vogelfreunde ganz besonders über den Gast und haben ihm eigens spezielle Brutstätten gebaut, damit er möglichst lange im Regenrückhaltebecken bleibt. Neben dem Eisvogel finden sich fast alle einheimischen Vogelarten in dem Biotop. Außerdem wird momentan versucht Fledermäuse anzusiedeln. Nach der Besichtigung der Teich stand eine Führung durch das Haus der Natur auf dem Programm, wo die Vogelfreunde weitere interessante Information weitergaben. fs |

Vereinsheft 1997
(Fotos: Heinz Pützler)
ein paar Artikel aus der Rheinbacher Stadtzeitung, die ich abfotografiert habe:
| Winterfütterung | ![]() |
Frühlingserwachen | ![]() |
| Kraniche | ![]() |
Kleiber | ![]() |
| Libellen | ![]() |
und Amphibien | |
| Öko-Teiche | ![]() |
Waldohreule | ![]() |
| Feldlerche Vogel des Jahres 1998 |
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Goldammer Vogel des Jahres 1999 |
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Dr.Schwarzlose, früherer Vorstandvorsitzender des Vereins:
NABU
Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Rheinbach - Meckenheim -
Swisttal
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Diese Seite wurde am 04. Juli 1999 erstellt, letzte Änderung am
18. April 2010
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