Ärzte

morbus-bechterew-Seite 7


Hier möchte ich einige meiner Erfahrungen mit Ärzten schildern. Dies ist

a) subjektiv,

b) ohne Beweise,

c) kann bei jedem anders verlaufen,

aber es hat sich bei mir so zugetragen.

Vergangenheit: mein zweiter Zahnarzt, der die Praxis von meinem ersten übernahm, bohrte immer nur so, dass es nicht weh tat (und das ist falsch, weil dann noch Karies da sein muss!).
Irgendwann so mit 14 plombierte er einen Milchzahn, der natürlich weiter faulte (der daneben dann auch) und so verhinderte, dass der eigentliche Zahn herauskam! Mit 16 bei einem Zahnarzt in Bonn mussten dann diese beiden Zähne gezogen werden, und ich bekam eine Brücke - toll!
Am Anfang (nach der Blinddarm-OP) hatte ich ja nur Rückenschmerzen und konnte kaum gehen, wohin geht man also? Zu einem Orthopäden.
Der in Rheinbach sagte, nachdem ich mich auf seiner Liege auf den Bauch legen musste: "Ich kann Ihnen jeden Wirbel knacken lassen!" - Das war's.
Der in Meckenheim probierte alle möglichen Spritzen an mir aus, nur kein Cortison (weil schon getsetet wurde, ob ich den MB-Faktor habe, und ich hatte ihn nicht!). Keine half, zum Schluß diagnostizierte er eine Beinverkürzung rechts - ohne Nachmessung sagte er nach Augenmass "1 cm". Also ließ ich mir eine 1-cm-hohe Einlage machen, aber das Laufen wurde nicht besser.
Dann hörte ich von einer "Akupunkturanalyse" von einem Zahnarzt in Aachen - Geheimtipp.
Da ich meinen Arm nicht richtig heben konnte, ließ er eine Assistentin an meine Schulter fassen, testete den Zahn, wo meine Brücke unten links noch aufsass - der sei entzündet und verursache meine Schmerzen.
Ein zufällig anwesender belgischer Sportmediziner ließ mich meine "Geschichte" erzählen, ging dann mit mir vor einen Wandspiegel - man sah, wie meine Hüfte ohne die Einlage schief war.
Nun stellte er mich auf Magnetsohlen, und man konnte im Spiegel sehen, wie mein Becken gerade wurde!!
Mein Magnetfeld = Statik war durch die Schonhaltung nach der Blinddarm-OP (die Narbe ging noch 2x auf!) gestört. Zu Hause konnte ich mir die Magnetsohlen kaufen, ging einige Monate darauf, und DAS war wieder ok!
Dann wurde der Zahn gezogen, der angeblich meine Schmerzen verursachte - er war zwar entzündet, aber die Schmerzen blieben. Nun hatte aber die Brücke keinen Halt mehr, also htte ich nun unten links keine Beisser mehr.
Dort wurde auch ein Weisheitszahn von einem Kiefernchirurgen aus Euskirchen herausoperiert - ich hatte eine Woche eine dicke Wange und Schmerzen.
Später war ich dann bei einer phantastischen Zahnärztin in Niederkassel in Behandlung, die dort einen Wurzelrest entdeckte, beim herausoperieren noch einmal nachröntge - es war noch einer da, beide waren nahe am Nervkanal. Sie gab mir eine Heilinjektion ins Zahnfleisch und anschliessend Magnetthearpie (ein Magnetroller) - ich hatte keine Schmerzen!
Zwischendurch war ich bei 2 verschiedenen Heilpraktikern, der erste (bei Bonn) gab mir Spritzen in den Solarplexus und in den Rücken an die Nervenwurzeln der Wirbelsäule, kostete mich über 1000 DM.
Die zweite in Troisdorf testete mich (Akupunktur-Analyse) - mir wurden 20 verschiedene Medikamente verschrieben (homäopatisch), die und die Behandlung kosteten DM 1000, Gott-sei-Dank konnte die mein Hausarzt spritzen, in jeden Po eine, weil die 20 Kapseln nicht in eine Spritze passten.
Dieser Arzt war ganz gut, machte Neuraltherapie, Schröpfen und Bonscheitieren - nutzte aber alles nichts. Nur war er so fair und gab zu, dass er mit seinem Latein am Ende war!
Davor war ich noch bei einem Arzt in Rheinbach, der meinte, an der Blinddarmnarbe sei nichts, als sie dann aufging, bekam er Panik und schickte mich sofort ins Krankenhaus. Und ein anderer hatte nicht einmal eine Liege und meinte, meine Schmerzen kämen vom Zug im Auto (zu DER Zeit war ich noch im Aussendienst beschäftigt)!
Die Härte war der jedoch ein Privatdozent und Vertrauensarzt, der meinte, warum ich nicht schon längst zu ihm gekommen sei! Er machte dann Akupunktur (es war ein Wirbel raus) und Ultraschall, nach 2 Wochen meinte er, er wisse auch nicht mehr weiter.
Dann das erste Mal zu meiner jetzigen Hausärztin: sie schaffte mit Akupunktur, dass ich das erste Mal seit 5 Jahren wieder auf der Seite schlafen konnte. Sie rollte auch alles noch einmal auf, und dann hieß es vom Radiologen, er hätte doch vor 3 Jahren schon geschruieben "beginnender Bechterew". hatte aber keiner beachtet.
Zuvor war ich aber noch bei einer Prof.Dr., Theumatologin, die ließ eine Biopsie im Rücken machen und bescheinigte mir Muskelrheuma, woraufhin ich ziemlich schnell ohne weitere Untersuchung meinen ersten Schwerbehindertenausweis bekam (50 %).
So eine Biopsie, die normalerweise im Bein gemacht wird, würde ich jedem abraten, weil da natürlich auch Nerven durchtrennt werden!
Das Labor dieser Ärztin schaffte es nicht (5 "Damen"), mir Blut abzunehmen, bei meiner Hausärztin kann das jede!
Nun kam also der Besuch bei der Vertrauensärztin: sie mass mich das erste Mal - da war ich schon 8 cm kleiner!! Sie meinte nur, sie bedauere, mir nicht helfen zu können und verschrieb mir die erste Kur.
Durch den inzwischen festgestellten morbus bechterew bekam ich dann 10 % mehr - in meinen Augen ein Witz, und das Muskelrheume: der Befund sei so wischi-waschi, ich könne es haben oder auch nicht - dafür die Biopsie!!
Inzwischen habe ich 4 Kuren hinter mir und jede Menge falscher Anwendungen!
Für MB ist am besten ein Chiro-Gymnast, leichte Lockerungsmassage und vorher "heiße Rolle".
Dagegen Unterwassermassage oder Gruppengymnastik ist fast tödlich!
Die beste Untersuchung war in der letzten Kur (Bad Sassendorf), und auch die Anwendungen waren super.
Ich könnte ein Buch über Ärzte schreiben, und in meinen Augen sind die "normal" ausgebildeten Orthopäden für solche Erkrankungen nicht geeignet, sondern Chiropraktiker oder Orthopäden mit eben dieser Zusatzausbildung!
Übrigens wurde mein MB von einem Neurologen "entdeckt" - als ich an der Türe hereinkam, sagte er "Sie haben Bechterew!" - Allein von meiner Haltung, das war der drittew Neurologe, denn ich hatte auch schon EMG machen lassen (Reflextest) und auch eine Darmspiegelung beim Internisten hinter mir, und das alles, weil ich den Faktor nicht habe und deshalb lt.Schulmedizin keinen MB haben durfte!!
Und was Zahnärzte betrifft - ich habe auch eine Paradontosebehandlung hinter mir, wo alles (Kinn, Nase, Ohren) betäubt war, nur das Zahnfleisch nicht, und der Arzt fing an, das Zahnfleisch wegzubrennen!
Im Endeffekt nutzte das und die herhergegangene Taschenbehandlung bei seinem Vorgänger auch nichts, weil inzwischen mein Kiefer vereitert war und fast alle Zähne locker waren!
Die wurden dann, nachdem ich schon fast stationär in eine Klinik nach Bonn mit Laserbehandlung zu ziehender Zähne und mindestens 500 DM Kosten gegangen wäre, nach Abdrücken bei einer neuen Ärztin meines Zahnarztes und bis zum Termin schon mal ziehen zweier vereiterter Zähne von einem neuen Kiefernchirugen in Rheinbach in einem Rutsch bis auf 4 gezogen, alles vernäht, Lippenbändchen verlegt und Provisorien eingesetzt, alles ohne spätere Schmerzen!!
So kann es auch gehen - ich habe eben zum guten Schluß noch gute Ärzte gefunden!

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Diese Seite wurde am 02. April 2003 erstellt, letzte Änderung am 17. November 2008
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