Formel 1 - Regeln

Didis Formel 1-Page, Seite 21


Hier möchte ich einige Besonderheiten in der Formel 1 aufzählen und die Regeln erklären:

Regeländerungen für die Saison 2011

Motorsport-Magazin.com - Es war ein schlecht gehütetes Geheimnis, jetzt ist es offiziell: Pirelli beliefert ab der Saison 2011 für drei Jahre die Formel 1 als neuer Einheitsreifenlieferant. Das ist einer von mehreren Entschlüssen, die das FIA World Motor Sport Council am Mittwoch bekannt gegeben hat.

Bewegliche Flügel Ab 2011 dürfen die Fahrer bewegliche Flügel aus dem Cockpit aktivieren, um damit mehr Überholmanöver zu ermöglichen. Die Verstellung des Heckflügels ist ab der dritten Runde erlaubt. Der Fahrer darf die Verstellung nur dann aktivieren, wenn ihm die Elektronik dies erlaubt. Das System gibt die Verstellung nur frei, wenn ein Fahrer an einem von mehreren vorbestimmten Punkten weniger als eine Sekunde hinter einem anderen Fahrer liegt. Das System wird wieder deaktiviert, sobald der Fahrer das erste Mal nach dem Aktivieren wieder die Bremsen benutzt. Abgesehen von diesen verstellbaren Bodywork-Teilen sind keine Systeme erlaubt, bei denen der Fahrer die aerodynamische Charakteristik des Autos verändert. Dadurch verbietet die FIA die Verwendung des so genannten F-Kanals.
107% Angesichts der langsamen Zeiten der neuen Teams, wird ab 2011 die 107%-Regel wiederbelebt. Somit sind nur die Fahrer für das Rennen zugelassen, die im Qualifying eine Zeit erzielen, die innerhalb von 107% der Pole-Zeit liegt. Alle anderen dürfen nur starten, wenn sie aus einem Training eine schnellere Zeit vorweisen können. Sollte das auf mehrere Fahrer zutreffen, entscheiden die Rennkommissare über deren Startreihenfolge.
Mindestgewicht Um den Einsatz von KERS bei einer besseren Gewichtsverteilung zu erleichtern wird das Mindestgewicht der Fahrzeuge ab 2011 auf 640 Kilo angehoben.
Safety Car Nach der Verwirrung um das Überholmanöver von Michael Schumacher zum Ende des Monaco GP in diesem Jahr stellt die FIA klar, dass ab sofort kein Auto unter Safety Car Bedingungen überholen darf, bevor es nicht die erste Safety Car Linie überquert hat, wenn das Safety Car an die Box zurückgeht. Sollte das Rennen hinter dem Safety Car enden, wird das Safety Car an die Box zurückgehen, die Autos dürfen allerdings nicht überholen.
Mindestgeschwindigkeit Um einen Vorfall wie nach dem Qualifying in Montreal zu vermeiden, bei dem Lewis Hamilton ohne Sprit auf der Strecke liegen blieb, hat die FIA gleich zwei Regeln geändert. Die erste besagt, dass ab sofort alle Autos nach einer Trainingssitzung aus eigener Kraft an die Box zurückkehren müssen, um dort eine Spritprobe abzugeben. Es ist somit nicht mehr möglich, das Auto auf der Strecke abzustellen, um genügend Sprit für die Probe im Tank zu belassen. Zweitens wird jedes Auto den Stewards gemeldet, das unnötig langsam oder potenziell gefährlich gefahren wird - egal ob auf der Strecke oder in der Box. Für den Weg in die Startaufstellung wird vom Renndirektor bei jedem Rennen eine Maximalzeit vorgegeben.

Lizenzen Im Zuge des Crashgate-Skandals von Singapur 2008 bemerkte die FIA, dass sie gegen Technische Direktoren wie Pat Symonds und Teamchefs wie Flavio Briatore keine Strafen verhangen darf. Deshalb wurde nun vorgeschlagen, für Teammitglieder von Formel-1-Teams ab 2011 Lizenzen auszugeben - diese könnte die FIA bei Fehlverhalten dann auch entziehen.
© adrivo Sportpresse GmbH

Regeländerungen für die Saison 2010

- Verbot des Nachtankens während der Rennen.
- weniger Möglichkeiten für Rennstrategie.
- die Vorderreifen werden schmaler.

Regeländerungen für die Saison 2009

- Rückkehr zu Slicks
- Heckflügel nur noch 75 statt 100 cm breit
- Heckflügel 95 statt 80 Zentimeter hoch
- Diffusor steigt auf eine Höhe von 175 statt bisher 125 mm ab der Mittellinie der Hinterachse
- Leitbleche, Winglets, Flipups (Kotflügel vor den Hinterrädern) und Kamine sind verboten
- Turboboost-schalter zum Abruf von 80 Zusatz-PS aus gespeicherter Bremsenergie (max 6 sec)
- Der Frontflügel wächst von 140 auf 180 cm Breite.
- 40 cm um die Mittelachse wird die Form vorgeschrieben (Standardteil für alle Autos)
- Abstand Frontflügel zur Straße schrumpft von 15 auf 7,5 Zentimeter
- Die Flaps dürfen vom Cockpit aus 2x pro Runde um maximal 6° verstellt werden.
- Die Traktionskontrolle fällt weg
- Die Motoren sollen 3 Rennen halten

Regeländerungen für die Saison 2008
http://www.motorsport-total.com/f1/reglement.html
(ich möchte nicht "klauen", aber bei den Links sind immer nur die neuesten Regeln, hier sollen aber
auch die alten Regeln nachzulesen sein!)

Sportliches Reglement
Zeitplan (Ortszeiten)
Freitag:
10:00-11:30 Uhr – 1. Freies Training
14:00-15:30 Uhr – 2. Freies Training
Samstag:
11:00-12:00 Uhr – 3. Freies Training
ab 14:00 Uhr – Qualifying
Sonntag:
ab 14:00 Uhr – Rennen

Alle Zeiten sind Ortszeiten. Die Startzeiten des Rennens weichen in manchen Ländern ab.

Renndistanz
Für einen Grand Prix wird auf jeder Strecke die geringstmögliche Rundenzahl bemessen, die eine Distanz von 305 Kilometern überschreitet. Für Monaco wird wegen der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit eine Ausnahme gemacht. Die maximale Renndauer beträgt zwei Stunden.

Fahrertausch
Während der Saison darf jedes Team vier Fahrer einsetzen. Fälle "höherer Gewalt" zählen nicht dazu.

Teststrecken
Als Teststrecken sind als Rennstrecken mit entsprechender Formel-1-Lizenz zugelassen.

Testverbot
Eine Testpause im Sommer oder Winter sowie eine Limitierung von Testfahrten machen die Teams freiwillig unter sich aus. Die FIA reglementiert die Testfahrten nicht.

Fahrzeuggewicht
Ein Formel-1-Wagen muss inklusive Fahrer, Öl und Bremsflüssigkeit zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke mindestens 605 Kilogramm wiegen, nach dem Rennen 600 Kilogramm. Ausnahmen werden beim Verlust von Fahrzeugteilen gemacht, die durch einen Unfall oder technischen Defekt verursacht worden sind.

Reifen
Bridgestone bietet als Monopolist seit 2007 pro Grand Prix zwei verschiedene Reifenmischungen an. Die weichere davon muss für die Zuschauer ersichtlich gekennzeichnet sein. In den Trainings und im Qualifying steht den Fahrern die Reifenwahl frei, im Rennen muss jede der beiden Mischungen aber für zumindest eine volle Runde zum Einsatz kommen.
Für den Fall eines Regenrennens stehen jedem Fahrer vier Regen- und drei Extremregenreifensätze zur Verfügung.
Die Regel, dass jede der beiden Trockenmischungen verwendet werden muss, gilt dann natürlich nicht. Dazu muss das Rennen aber vom Rennleiter als "Wet Race" deklariert werden.

Startaufstellung
Die Autos stehen nach den gefahrenen Zeiten in der Qualifikation gestaffelt im Acht-Meter-Abstand versetzt zueinander.

Qualifying
Das Qualifying beginnt am Samstag um 14:00 Uhr Ortszeit und läuft wie folgt ab: In den ersten 20 Minuten dürfen alle Autos auf die Strecke gehen. Am Ende dieser ersten Session dürfen die fünf langsamsten Fahrer nicht weiter an der Qualifikation teilnehmen. Diese Autos nehmen die letzten fünf Startpositionen (16-20) in der Reihenfolge ihrer gefahrenen Zeiten ein, wobei der schnellste Pilot die 16. Startposition zugewiesen bekommt.
Die bisherigen Bestzeiten der verbleibenden 15 Autos werden für die folgende Einheit gestrichen. Am Ende der zweiten Session (15 Minuten) scheiden erneut die fünf Langsamsten aus und werden von der dritten Session ausgeschlossen. Diese Autos bilden die Startpositionen 11-15, der Schnellste nimmt den elften Rang ein, der Langsamste den 15. Platz.
Die verbleibenden zehn Autos gehen erneut mit zurückgesetzten Zeiten in den letzten Qualifying-Abschnitt. Die Fahrer haben zehn Minuten Zeit, die Top-10-Startplatzierungen unter sich auszumachen. Der Schnellste gewinnt die Pole Position.
Benzin kann zu jedem Zeitpunkt der ersten beiden Sessions des Qualifyings hinzugefüllt werden. Jene Autos, die in den ersten beiden Qualifying-Einheiten ausscheiden, dürfen bis zur Öffnung der Boxengasse am Sonntag vor dem Rennen betankt werden.
Die Teams, die an den letzten zehn Minuten der Qualifikation teilnehmen, müssen vor dem letzten Qualifying-Abschnitt jene Benzinmenge einfüllen, mit der sie ins Rennen gehen wollen.

Motorwechsel
Motoren dürfen nur alle zwei Rennwochenenden gewechselt werden. Erfolgt ein außerplanmäßiger Wechsel, so wird der Fahrer je zusätzlichem Motorwechsel in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt. Ausnahme: Kommt es während des Rennens (ab dem Start bis zum Überqueren der Ziellinie) zu einem Motorschaden, kann der Motor nach dem Rennen ohne Strafe gewechselt werden. Muss ein Fahrer nach dem Qualifying und vor dem Rennen einen Motor wechseln, wird der betreffende Pilot nicht um zehn Plätze sondern ganz an das Ende des Starterfeldes strafversetzt. Ist dies bei mehreren Fahrern der Fall, werden die letzten Startplätze nach der Startnummer vergeben, wobei Fahrer mit der niedrigeren Startnummer vorne stehen.
Diese Regel gilt nicht für die Freitagstrainings, während derer die Motoren beliebig gewechselt werden dürfen.

Rundenbegrenzung
Es gibt weder im Freien Training noch im Qualifying eine Rundenbegrenzung.

Parc-Fermé-Regel
Die Autos befinden sich von dem Moment an, an dem sie sich im Qualifying das erste Mal auf die Strecke begeben, bis zum Start des Rennens unter Parc-Fermé-Bedingungen, es darf also nicht mehr am Auto gearbeitet werden. Nicht hiervon betroffen sind Reifenwechsel und Tanken wie unter "Qualifying" beschrieben. Im Parc Fermé darf an den Autos nicht mehr gearbeitet werden. Lediglich Reparaturen dürfen nach Erlaubnis der Rennleitung durchgeführt werden, die Elektronik darf umprogrammiert werden und der Frontflügel verstellt werden.

Start
30 Minuten vor dem Start wird die Boxengasse geöffnet. Die Fahrer haben 15 Minuten Zeit, um ihre Startplätze einzunehmen. Wer das Zeitlimit überschreitet, muss das Rennen hinter dem Feld aus der Boxengasse aufnehmen.
Bis fünf Minuten vor dem Start müssen die Reifen aufgezogen sein. Eine Minute vor dem Start werden die Motoren angelassen.
Beim 30-Sekunden-Signal setzt sich das Feld zur Formationsrunde in Bewegung. Während der Formationsrunde ist Überholen verboten. Einzige Ausnahme: Fährt ein Fahrer mit Verzögerung beim Vorstart los und wurde nicht vom gesamten Feld überholt, darf er seine ursprüngliche Startposition wieder einnehmen. Andernfalls muss der Fahrer vom letzten Startplatz starten. Das gleiche gilt für Fahrer, die einen Startabbruch provoziert haben.
Nach jedem Startabbruch erfolgt fünf Minuten später der Neustart. Das Rennen wird wegen der zusätzlichen Formationsrunde um eine Runde verkürzt. Im Fall von schwerem Regen ist es möglich, das Rennen hinter dem Safety-Car zu starten.
Bei einem normalen Start gehen, sobald das letzte Fahrzeug in der Startaufstellung steht, nacheinander die fünf Lampen der Startampel im Sekundentakt an. Startsignal ist, wenn alle Lampen erlöschen. Signalisiert ein Fahrer im Feld Probleme, wird die Startprozedur unterbrochen. Dies wird durch gelbe Flaggen an der Boxenmauer und ein Blinklicht auf der Startampel angezeigt.

Safety-Car
Wenn der Rennleiter das Safety-Car auf die Strecke schickt, wird dies rund um den Kurs mit "SC"-Zeichen signalisiert. Das Safety-Car setzt sich vor das führende Auto. Fahrzeuge, die gegebenenfalls zwischen dem Safety-Car und dem Führenden liegen, werden vorbeigewinkt und können hinten ans Feld aufschließen. Die Boxengasse darf nicht angesteuert werden, bis alle Autos in einer Schlange hinter dem Safety-Car sind und das Signal "Pit Lane open" gegeben wird.
Sollten sich zwischen die Reihenfolge laut Klassement überrundete Fahrzeuge hineindrängen, so müssen sich diese zurückfallen lassen. Sprich: Direkt hinter dem Safety-Car folgen alle Autos, die in der gleichen Runde wie der Führende sind, dahinter dann jene, die eine Runde Rückstand haben, dann zwei Runden und so weiter.
Das Safety-Car kann, um beispielsweise eine Gefahrenzone auf der Start- und Zielgeraden zu umgehen, auch durch die Boxengasse fahren. Auch in diesem Fall müssen die Fahrzeuge dem Safety-Car folgen. Ein Anhalten vor der eigenen Box ist jedoch ausdrücklich gestattet.
In der Runde bevor das Safety-Car wieder in die Boxengasse einschert wird als Signal für die Piloten das Warnlicht ausgeschaltet.

Rennabbruch
Wird das Rennen in den ersten zwei Runden abgebrochen, erfolgt ein Neustart. Sind zwischen zwei Runden und 75 Prozent der Renndistanz gefahren, wird das Rennen neu gestartet. Der zweite Start erfolgt dann unter Safety-Car-Regeln: Die Autos starten in der Reihenfolge des Abbruchs des ersten Rennens; die Zeitrückstände werden nicht berücksichtigt, es sei denn, sie betragen mehr als eine Runde.
Sollte ein Neustart nicht möglich sein, werden halbe Punkte vergeben. Bei einem Abbruch nach mehr als 75 Prozent der Gesamtdistanz wird die volle Punktzahl vergeben.

Wertung bei Ausfall eines Fahrers
Hat ein Fahrer zum Zeitpunkt seines Ausfalls mindestens 90 Prozent der Renndistanz absolviert, wird er gewertet.

Zeitstrafen
Die Rennleitung hat die Möglichkeit, einen Fahrer für ein Vergehen auf drei Arten zu bestrafen: eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, bei der nicht vor der eigenen Box gehalten werden darf, eine Zehn-Sekunden-Strafe, bei der der Fahrer vor seiner Box zehn Sekunden lang stehen muss, oder eine Rückversetzung um zehn Startplätze beim nächsten Rennen. Eine Strafe ist innerhalb von drei Runden nach Bekanntmachung anzutreten. Sollte eine der ersten beiden Strafen in den letzten fünf Runden eines Rennens oder erst nach dem Rennen ausgesprochen werden, so werden auf die Gesamtzeit des Fahrers 25 Sekunden als Strafe addiert.

Geschwindigkeitsbegrenzung
Das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Qualifying und Rennen beträgt seit der Saison 2004 100 Stundenkilometer. Sollte eine Strecke eine besonders enge Boxengasse haben, so kann das Geschwindigkeitslimit jedoch gesenkt werden. Dies ist zum Beispiel in Monaco notwendig. Zuwiderhandlung wird im Rennen mit Zehn-Sekunden-Zeitstrafen geahndet, im Training mit Geldstrafen - 250 Euro pro km/h.

Auszug aus dem Technischen Reglement

Geschwindigkeitsbegrenzung
Das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Qualifying und Rennen beträgt seit der Saison 2004 100 Stundenkilometer. Sollte eine Strecke eine besonders enge Boxengasse haben, so kann das Geschwindigkeitslimit jedoch gesenkt werden. Dies wird zum Beispiel in Monaco notwendig sein. Zuwiderhandlung wird im Rennen mit Zehn-Sekunden-Zeitstrafen geahndet, im Training mit Geldstrafen - 250 US-Dollar pro km/h.

Technisches Reglement

Motor
In der Formel-1-Weltmeisterschaft sind Viertaktmotoren mit maximal 2,4 Litern Hubraum, acht Zylindern und höchstens fünf Ventilen pro Zylinder zugelassen. Turbinen, Wankelmotoren oder Aufladung sind verboten. Es wird ein Mindestgewicht von 95 Kilogramm vorgeschrieben. Ebenfalls festgelegt ist der Schwerpunkt des Motors. Untersagt sind weiterhin variable Auspufflängen und Lufteinlässe, ovale Kolben und Energiespeicher, die den Motor in seiner Arbeit unterstützen. Ein Motor muss zwei ganze Rennwochenenden lang halten. Reparatur-Arbeiten an Zusatzaggregaten des Motors, wie der Ölpumpe, sind erlaubt. Ein Motorwechsel wird mit dem Zurückversetzen des Fahrers in der Startaufstellung um zehn Plätze bestraft.

Motorsteuerung
Formel-1-Motoren verfügen über ein "Anti-Stall-Programm", um das Abwürgen des Motors bei einem Dreher zu verhindern. Es muss so programmiert sein, dass der Motor nach spätestens zehn Sekunden abgestellt wird, sollte der Fahrer in dieser Zeit nicht wieder in den Fahrmodus zurückgewechselt haben.

Elektronik
Elektronische Fahrhilfen sind nicht gestattet. Gewährleistet wird dies durch eine Standardelektronik, die von McLaren Electronic Systems (MES) und Microsoft zur Verfügung gestellt wird.

Tank
Der Tank darf maximal 40 Zentimeter über die Mittellinie des Fahrzeugs hinausragen und muss in einem Stück zwischen Fahrersitz und Motor liegen.

Kraftstoff
Die Formel-1-Boliden müssen mit von der Tankstelle bekanntem Super-Plus-Benzin fahren. Weitere Zusätze sind nur sehr begrenzt gestattet.

Antrieb
Erlaubt sind maximal zwei angetriebene Räder. Ein Rückwärtsgang ist Vorschrift. Die Anzahl der Gänge kann von vier bis sieben variieren.

Aufhängungen
Es sind ausschließlich gefederte Aufhängungen zugelassen. Die Geometrie der Aufhängung darf während der Fahrt nicht verändert werden. Die Radträger werden mit einem bis zu einer Kraft von acht Tonnen reißfesten Kevlarseil am Chassis befestigt. Aktive Aufhängungen sind verboten.

Bremsen
Mindestens zwei getrennte, voneinander unabhängige Bremskreisläufe, die über ein Pedal angesprochen werden, sind vorgeschrieben. Ein Kreislauf muss die Vorder-, der andere die Hinterräder bedienen.
Die Bremssättel müssen aus Aluminium gefertigt sein. Pro Rad ist je ein Bremssattel mit maximal sechs Kolben und zwei Belägen erlaubt.
Die maximale Dicke der Bremsscheiben beträgt 28 Millimeter, der maximale Durchmesser 278 Millimeter. Während des Bremsvorgangs darf die Bremskraftverteilung nicht verändert werden.

Räder/Reifen
- Dimensionen
Für die Hinterräder beträgt die minimale Breite 365 Millimeter, die maximale Breite 380 Millimeter. Für die Vorderräder gelten eine minimale Breite von 305 Millimetern und eine maximale Breite von 355 Millimetern. Der maximale Raddurchmesser ist mit 660 Millimeter für Trockenreifen und 670 Millimeter für Regenreifen festgeschrieben.
- Rillenreifen
Vorder- und Hinterreifen müssen je vier Rillen in Längsrichtung aufweisen. Die Rillen müssen mindestens 14 Millimeter breit, 2,5 Millimeter tief und auf der Lauffläche symmetrisch angeordnet sein. Zwischen den Rillen müssen mindestens 50 Millimeter liegen. Die Breite der Lauffläche an den Vorderrädern darf 270 Millimeter nicht überschreiten. Alle Messungen werden bei einem Reifendruck von 20 PSI vorgenommen.
- Radsicherung
Jeder Radträger wird mit zwei Kabeln gesichert. Die Befestigung muss Kräften von zehn Tonnen pro Kabel, 20 Tonnen pro Rad standhalten.

Cockpit
Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so dimensioniert sein, dass der Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Aufstecken des Lenkrades beträgt zehn Sekunden. Die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes muss 75 Millimeter betragen. Die Länge des Cockpits beträgt 850 Millimeter. Der vordere Fußraum muss ausgepolstert sein. Die Mindestdicke beträgt 25 Millimeter.

Chassis
Für die Dicke der Chassiswände sind mindestens 3,5 Millimeter vor­geschrieben. Davon entfallen 2,5 Millimeter auf einen aus Kevlar gefertigten Mantel. Die maximale Breite des Autos beträgt 180 Zentimeter. Zwischen den Achsen darf die Chassisbreite 140 Zentimeter nicht übersteigen, das Gleiche gilt für den Frontflügel. Die maximale Breite des Heckflügels ist 100 Zentimeter. Die maximale Höhe des Autos beträgt 95 Zentimeter, gemessen vom tiefsten Punkt des Fahrzeugs beziehungsweise dessen Referenzebene.
Alle Teile des Unterbodens, die weiter als 25 Zentimeter von der gedachten Mittellinie des Autos entfernt sind, gemessen von einem Punkt 33 Zentimeter hinter der Vorderachse bis zum hintersten Teil des Fahrzeugs, müssen mindestens fünf Zentimeter oberhalb der Referenzebene liegen (Stufe im Unterboden). Die maximale Höhe des Heckflügels beträgt 80 Zentimeter, gemessen von der Referenzebene. Für die Saison 2005 wurde die Verwendung von Zusatzflügeln vor den Hinterrädern stark eingeschränkt. Zudem muss der Frontflügel nun mindestens 15 Zentimeter über der Referenzlinie angebracht werden (vormals 10 Zentimeter).

Flügel
Der Heckflügel darf maximal zwei Flügelelemente aufweisen. Der Frontflügel muss mindestens 100 Millimeter über der Referenzplatte liegen.

Unterboden
Die Holzplatte im Zentrum des Unterbodens muss eine Breite von 30 Zentimetern und eine Dicke von zehn Millimetern aufweisen. Die maximale Toleranz beträgt einen Millimeter.

Überhänge
In den Dimensionen 60 Zentimeter hinten und 120 Zentimeter vorn, gemessen von der Mittellinie der jeweiligen Achse, sind Karosserie-Überhänge gestattet.


Regeländerungen für die Saison 2007
www.sportal.de

Motor
Der in den beiden letzten GP der Saison 2006 eingesetzte und homologierte Motortyp (2,4-Liter-V8-90) muss weiterhin verwendet werden. Die Maximaldrehzahl wurde allerdings auf 19 000 U/min begrenzt. Die Regel "2 Grand Prix pro Motor" gilt nur noch für Samstag und Sonntag. Bei den Trainingsfahrten am Freitag ist der Einsatz von weiteren Aggregaten gestattet.
Reifen
Es gibt nur noch einen Ausrüster (Bridgestone). Er beliefert jedes Team mit identischer Menge und gleichen Spezifikationen. Von vier Reifentypen -- extra weich, weich, medium, hart -- stehen pro GP-Wochenende zwei zur Verfügung, die beide irgendwann im Rennen verwendet werden müssen. Sie sind durch weisse Streifen markiert und somit für jedermann zu unterscheiden. Trockenreifen: 14 Sätze (bisher 7) pro Auto und Wochenende, davon 4 für den ersten Trainingstag und 10 für das restliche Programm. Regenreifen: je 4 Sätze für nasse und extrem nasse Piste.
Training
Nur noch 2 (bisher 3) Autos zugelassen. Ein dritter Fahrer kann auf einem Einsatzwagen eingesetzt werden. Lediglich BMW-Sauber (mit Sebastian Vettel) scheint davon Gebrauch machen zu wollen.
Zeitplan (Ortszeiten)

Freies Training
Freitag (Monaco Donnerstag): 2x90 Minuten (bisher 2x60) 10.00 - 11.30 und 14.00 - 15.30 Uhr
Samstag: 11.00 - 12.00 (CAN, USA, GBR je 10.00 - 11.00

Qualifying (dreiteilig nach bisherigem Modus)
Samstag 14.00 - 15.00 (CAN und USA je 19.00, GBR 14.00)

Rennen
Sonntag ab 14.00 (diverse Abweichungen je nach Austragungsort bezw. Differenz zwischen Lokalzeit und MEZ/MESZ)

Sicherheit
Nochmals verschärfte Crashtest-Bedingungen.
Testfahrten
Die Teams haben sich auf die folgende, eigentlich erst für 2008 vorgesehene Regelung geeinigt: zwischen 1. Januar und 31. Dezember maximal 30.000 km und 300 Reifen. Vor Saisonbeginn: 5x3 Tage mit zwei Autos, während der Saison 8x3 Tage mit einem Auto. Bridgestone bestimmt die Teststrecken.
Safety Car
Wenn der Einsatz des Safety Cars angekündigt wird, dürfen bis zum Ende der Safety-Car-Phase keine Boxenstopps absolviert werden. Das Safety Car setzt sich vor den zu diesem Zeitpunkt führenden Fahrer. Überrundete Fahrer, die sich zwischen dem Safety Car und dem Führenden befinden, werden vorbei gewinkt und reihen sich am Ende des Feldes ein.
Strafe
Rückversetzung um 5 Startplätze bei Getriebewechsel und (wie bisher) um 10 Plätze bei Motorwechsel. Die Stewards dürfen neuerdings derartige Sanktionen verfügen.

Ich finde es Quatsch, dass alle Teams je mindestens einen harten und einen weichen Reifensatz pro Rennen fahren müssen,
soll doch jeder Fahrer für sich entscheiden!


Regeländerungen für die Saison 2006
von www.f1total.com/reglement.html

Fahrertausch
Während der Saison darf jedes Team vier Mal einen Fahrer wechseln. Fälle "höherer Gewalt" zählen nicht dazu.
Tests am Rennwochenende
Während dem 1. und 2. Freien Training dürfen alle Teams mit Ausnahme der vier besten Teams des Vorjahres ein drittes Auto einsetzen. Dabei darf der Fahrer des dritten Autos kein für die Veranstaltung nominierter Pilot sein und muss im Besitz der Superlizenz sein.
Fahrzeuggewicht
Ein Formel-1-Wagen muss inklusive Fahrer, Öl und Bremsflüssigkeit zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke mindestens 605 Kilogramm wiegen, nach dem Rennen 600 Kilogramm. Ausnahmen werden beim Verlust von Fahrzeugteilen gemacht, die durch einen Unfall oder technischen Defekt verursacht worden sind.
Reifen
Jeder Fahrer darf pro Grand Prix maximal 32 Trocken- und 28 Regenreifen verwenden. Bei den Trockenreifen sind für den ersten Trainingstag zwei Reifensätze unterschiedlicher Mischungen auszuwählen. Sie sollen dem Fahrer ermöglichen, beide Gummimischungen zu testen, er muss sich vor dem Qualifying am Samstag für eine der beiden Mischungen entscheiden.

Ihm verbleiben dann sieben Sätze (28 Reifen) einer Gummimischung für das Wochenende. Reifenwechsel sind zu jedem Zeitpunkt des Rennwochenendes erlaubt.

Sind zwei Reifenlieferanten in der Formel 1 aktiv, muss jeder von ihnen in der Lage sein, bei Bedarf 60 Prozent des Feldes auszurüsten. Bei drei Herstellern sind es mindestens 40 Prozent.

Die Testfahrer erhalten am Freitag ebenso drei Reifensätze wie die Einsatzpiloten.
Qualifying
Das Qualifying beginnt am Samstag um 14 Uhr Ortszeit und läuft wie folgt ab: In den ersten 15 Minuten dürfen alle Autos auf die Strecke gehen. Am Ende dieser ersten viertel Stunde dürfen die sechs langsamsten Fahrer nicht weiter an der Qualifikation teilnehmen. Diese Autos nehmen die letzten sechs Startpositionen (17-22) in der Reihenfolge ihrer gefahrenen Zeiten ein, wobei der schnellste Pilot die 17. Startposition zugewiesen bekommt.

Die bisherigen Bestzeiten der verbleibenden 16 Autos werden für die folgende Einheit gestrichen. Am Ende der zweiten 15-Minuten-Sessions scheiden erneut die sechs Langsamsten aus und werden von der dritten Session ausgeschlossen. Diese Autos bilden die Startpositionen 11-16, der Schnellste nimmt den elften Rang ein, der Langsamste den 16. Platz.

Die verbleibenden zehn Autos gehen erneut mit zurückgesetzten Zeiten in den letzten Qualifying-Abschnitt. Die Fahrer haben 15 Minuten Zeit, die Top-10-Startplatzierungen unter sich auszumachen. Der Schnellste gewinnt die Pole Position.

Benzin kann zu jedem Zeitpunkt der ersten 2x15 Minuten des Qualifyings hinzugefüllt werden. Jene Autos, die in den ersten beiden Qualifying-Einheiten ausscheiden, dürfen bis zur Öffnung der Boxengasse am Sonntag vor dem Rennen betankt werden.

Die Teams, die an den letzten 15 Minuten der Qualifikation teilnehmen, müssen vor dem letzten Qualifying-Abschnitt jene Benzinmenge einfüllen, mit der sie ins Rennen gehen wollen. Im Qualifying in der letzten Einheit verbrauchtes Benzin kann vor dem Start des Rennens nachgefüllt werden, dies gilt jedoch nur für gefahrene Runden, deren Rundenzeiten maximal um 10 Prozent langsamer waren als die persönlich schnellste Runde des jeweiligen Fahrers.
Motorwechsel
Motoren dürfen nur alle zwei Rennwochenenden gewechselt werden. Erfolgt ein außerplanmäßiger Wechsel, so wird der Fahrer je zusätzlichem Motorwechsel in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt. Ausnahme: Kommt es während dem Rennen (ab dem Start bis zum Überqueren der Ziellinie) zu einem Motorschaden, kann der Motor nach dem Rennen ohne Strafe gewechselt werden. Muss ein Fahrer nach dem Qualifying und vor dem Rennen einen Motor wechseln, wird der betreffende Pilot nicht um 10 Plätze sondern ganz an das Ende des Starterfeldes strafversetzt. Ist dies bei mehreren Fahrern der Fall, werden die letzten Startplätze nach der Startnummer vergeben, wobei Fahrer mit der niedrigeren Startnummer vorne stehen.
Wertung bei Ausfall eines Fahrers
Hat ein Fahrer zum Zeitpunkt seines Ausfalls mindestens 90 Prozent der Renndistanz absolviert, wird er gewertet.
Zeitstrafen
Die Rennleitung hat die Möglichkeit, einen Fahrer für ein Vergehen auf drei Arten zu bestrafen: Eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, bei der nicht vor der eigenen Box gehalten werden darf, eine Zehn-Sekunden-Strafe, bei der der Fahrer vor seiner Box zehn Sekunden lang stehen muss, oder eine Rückversetzung um zehn Startplätze beim nächsten Rennen. Eine Strafe ist innerhalb von drei Runden nach Bekanntmachunge anzutreten. Sollte eine der esten beiden Strafen in den letzten fünf Runden eines Rennens oder erst nach dem Rennen ausgesprochen werden, so werden auf die Gesamtzeit des Fahrers 25 Sekunden als Strafe addiert.

Regeländerungen für die Saison 2005

Hier die wichtigsten Regeländerungen:
Qualifying:
die Startaufstellung wird erst am Sonntagvormittag ermittelt: Samstagnachmittag und Sonntagmorgen jeweils eine Runde Qualifying, wobei mit der Spritmenge und den Reifen gestartet wird, mit denen auch die folgenden Rennen bestritten werden. Die Addition beider Runden ergibt das Resultat.
Aerodynamik & Karosserie:
Der Frontflügel wird angehoben, der Heckflügel kommt weiter nach vorn. Die Höhe des Diffusors wird geringer, und vor den Hinterrädern das "Bodywork" eingeschränkt. Dadurch reduziert sich der Abtrieb um 25 Prozent.
Motoren:
Sie müssen nun 2 Rennen durchhalten! Das sind dann ca. 1500 km. Muss der Motor vor dem Qualifying gewechselt werden, verliert der Fahrer 10 Startplätze, wenn der Motorschaden zwischen Zeittraining und Rennstart erfolgt, muss der Bolide von ganz hinten starten.
Reifen:
Für Qualifying und Rennen nur noch EIN Reifensatz! Freitags darf zwischen 2 Sätzen gewählt werden, für das weitere Wochenende stehen dann 3 Sätze zur Verfügung, 1x freies Training, 1x fürs Qualifying und Rennen und 1x als Reserve. Ein Reifenwechsel ist nur noch bei Reifenschaden oder einer Beschädigung durch Fremdeinwirkung zulässig. Regenreifen nur noch, wenn der Renndirektor das anordnet!
Das alles bedeutet:
a) weniger Speed, vor allem in Kurven und
b) weniger Sprints, sondern es kommt auf Kontinuität und Ausdauer an!

Das Rennwochenende sieht nun so aus:

Freitag:
11:00 - 12:00 1. freies Training
14:00 - 15:00 2. freies Training
Samstag: 10:00 - 10:45 3. freies Training
11:15 - 12:00 4. freies Training
14:00 - 15:00 1. Qualifying
Sonntag: 09:00 - 10:00: 2. Qualifying
14:00 - ? Rennen

Schon wieder etwas neues

Schon bald wird es eine neue Variante für den immer noch unbefriedigenden Qualifikationsmodus in der Formel 1 geben.

Zwei Mal 25 Minuten

Es wird zwei Qualifikations-Einheiten von je 25 Minuten geben, wobei jeder Fahrer pro Einheit maximal sechs Runden drehen darf.
Diese Änderungen werden ab dem Grand Prix von Großbritannien (11. Juli 2004) gültig sein. Zwischen den beiden Sessions wird es eine zehnminütige Pause geben.
Die Startaufstellung wird dann aus der Addition der jeweils besten Zeit aus beiden Qualifikations-Einheiten ermittelt.

Alle Teams mit gleicher Benzinmenge

Geplant ist auch, dass alle Autos mit Minimalbetankung unterwegs sein werden. Der Antrag einiger Teams, die zweiten 25 Minuten mit vollen Tanks absolvieren zu können, wurde aus Sicherheitsgründen abgelehnt.

Wie Ferrari-Chef Jean Todt argumentierte, könnte es zu Zwischenfällen kommen, wenn Autos nach Beendigung ihrer sechs Runden langsam ausrollten, um Sprit zu sparen, während andere noch mit Vollgas unterwegs wären.

Regeln für die Saison 2004

Hier die wichtigsten Regeländerungen:
Qualifikation
Die erste Teil Qualifikation wurde vom Freitag auf den Samstag verlegt. Einen Tag vor dem Rennen findet das Qualifying damit in zwei Hälften statt. In jedem Teil muss der Pilot eine Zeitrunde fahren. Für die Startfolge des ersten Durchgangs ist das Klassement des vorangegangenen Rennens entscheidend. Als erster geht der Gewinner des letzten WM-Laufs auf die Strecke. In der zweiten Qualifikation darf der Schnellste des ersten Durchgangs als Letzter auf die Strecke.
Neue Zeiten, neue Wagen
Vor der Qualifikation finden am Freitag und am Samstag jeweils zwei Trainingseinheiten statt. Die privaten Testfahrten am Freitagmorgen wurden ersatzlos gestrichen. Dafür dürfen die Teams - mit Ausnahme der Top Four - in den beiden Trainingseinheiten am Freitag drei Autos einsetzen. Dieser Wagen darf in einer anderen Farbe lackiert sein, so dass neue Sponsoren gefunden werden können.
Ein-Motoren-Regelung
Nur mit ein und demselben Triebwerk darf am Grand-Prix-Wochenende gefahren werden. Sollte der Motor kaputt gehen, wird der Fahrer in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten gesetzt
Tempolimit in der Boxengasse
Während Qualifying und Rennen gilt in der Boxengasse ein Tempolimit von 100 km/h. Bisher waren es 80 km/h.
Strafe
Künftig werden Strafen wegen Kollisionen erst nach dem Rennen verhängt.

Regeln für die Saison 2003

Wertung: Ab der Saison 2003 sollen Punkte an due ersten acht eines Rennens (bisher sechs) nach dem Schema 10-8-6-5-4-3-2-1 (bisher 10-6-4-3-2-1) vergeben werden.
Startaufstellung: Das Qualifying wird grundlegend neu ausgerichtet. Jeder Fahrer hat freitags und samstags zwischen 13 und 14 Uhr je eine Runde solo zurückzulegen - am ersten Tag nach Massgabe des WM-Klassements und am zweiten auf Grund des Freitagsergebnisses, dann aber in umgekehrter Reihenfolge; der Schnellste des Freitags kommt am Samstag als Letzter dran. Für die Startaufstellung ist nur die Zeit vom Samstag massgebend. Im ersten GP des Jahres beginnt das Qualifying am Freitag gemäss WM-Schlussklassement der Vorsaison.
Testfahrten: Jene Teams, die sich bis zum 15. Dezember verpflichten, zwischen dem 1. März und dem 1. November höchstens zehn Testtage einzuschieben, dürfen am Freitag vor dem Rennen zwischen 9.00 bis 11.00 Uhr ein zusätzliches Training absolvieren und dabei den Ersatzwagen sowie einen Reservewagen einsetzen. Voraussetzung ist, dass sich mindestens drei Teams dafür interessieren.
Reifen: Jedes Team darf pro GP-Weekend zwei verschiedene, auf die induviduellen Bedürfnisse zugeschnittene Typen von Trockenreifen verwenden. Bisher mussten alle Vertrags-Teams vom Bridgestone respektive Michelin die selben Reifen verwenden.
Stallregie: Absprache innerhalb eines Teams, die den Ausgang eines Rennens beeinflussen, sind verboten. In der Saison 2002 hatten mehrere umstrittene Entscheidungen des Ferrari-Rennstalls Duskussionen ausgelöst
Weitere Regeländerungen in der Formel 1

Folgende Regeln sind neu und gilten ab beginn der Saison 2003:

1. Laut Paragraph 61 ("Ein Fahrer muss sein Auto alleine und ohne fremde Hilfe fahren" wird es ein komplettes Verbot
- der Telemetrie vom Auto zur Box
- der Telemetrie von der Box zum Auto
- des Funkverkehrs zwischen dem Fahrer und der Box
geben.

2. Laut Paragraph 70 ("Kein Auto darf an einer Veranstaltung teilnehmen, wenn es die technische Abnahme nicht bestanden hat" werden nur noch zwei Autos pro Team von der technischen Abnahme abgenommen.

3. Laut Paragraph 84 e) ("Ein Teilnehmer kann verschiedene Autos für das Training und Rennen verwenden, vorausgesetzt, diese wurden von der Technischen Abnahme abgenommen" werden Ersatzautos nicht einer technischen Abnahme unterzogen (abgesehen von außergewöhnlichen Umständen, dann kann die Rennleitung eine Abnahme zulassen) und werden aus diesem Grund nicht verwendet.

4. Laut Paragraph 71 a) ("Die Rennleitung darf das Auto zu jeder Zeit der Veranstaltung auf seine Reglementskonformität überprüfen" wird jedes Auto nach dem zweiten Qualifying umgehen im Parc Fermé abgestellt. Alle Autos werden gleichzeitig kurz vor dem Beginn des Rennens freigegeben, wenn alle Kontrollen an den Autos vorgenommen worden sind. Die FIA ist bereit, mit den Teams die Möglichkeit zu besprechen, die Autos zeitweise aus dem Parc Fermé für das Fahren am Rennmorgen im Freien Training laut Paragraph 115 ("Ein Freies Training findet am Renntag statt, es wird 30 Minuten dauern und vier Stunden und 30 Minuten vor der Startzeit des Rennens beginnen" freizugeben und sofort danach einen kurzen (z. B. 30 minütigem) Sicherheitscheck durchführen zu lassen. Diese Freigabe würde aber strikten Bedingungen unterliegen, die mit dem Technischen Delegierten festgelegt werden, der mit Sicherheit jede Arbeit am Auto abgesehen von notwendigen Reparaturen und Sicherheitschecks ablehnen würde.

5. Laut Paragraph 61 wird die Elektronik deutlich beschnitten. Dies betrifft die Kontrolle des Gaszuges, der Kupplung, der Differenziale und der Motoren. Dies bedeutet, dass die Traktionskontrolle, die Startautomatik und vollautomatische Getriebe nicht mehr länger verwendet werden können. Jedes Team muss ohne die Inspektion der Software zeigen können, dass das Auto reglementkonform ist (Artikel 2.6, FIA Technisches Reglement der Formel 1). Wenn bewiesen werden kann, dass die sofortige Erfüllung dieser Vorschriften die Kosten der Teams erhöht, da der Beginn der Saison so kurz bevorsteht, kann die FIA das Verbot für einen Teil oder die ganze Saison verschieben. Spätestens ab 2004 jedoch wird die FIA die volle Erfüllung der Paragraphen 61 und 2.6 verlangen und diese wird nur doch physikalische Tests erwiesen. Sollte es keinen zufrieden stellenden Alternativvorschlag von den Teams geben, so wird dies den Einsatz einer Standard-Elektronik-Box sowohl für den Motor als auch für den Antriebsstrang erforderlich machen.

6. Die FIA informiert die Teams, dass diese Komponenten austauschen können, wenn diese dies möchten. Die Teams werden dazu eingeladen, einstimmig die Löschung des betreffenden Paragraphen im Concorde Agreement vorzunehmen, der es einem Konstrukteur verbietet, eine Komponente (abgesehen vom Motor oder dem Getriebe), die von einem anderen Konstrukteur entworfen oder hergestellt wird, einzusetzen. Wenn es zur keiner einstimmigen Einigung kommt, so bestätigt die FIA, dass wenn eine Komponente von einem anderen Unternehmen oder einer dritten Partei hergestellt und entworfen wurde, nichts dagegen spricht, dass zwei verschiedene Konstrukteure die gleiche(n) Komponente(n) in ihren jeweiligen Autos verwendet.

7. Die FIA hat bestätigt, dass der Test am Freitagmorgen ein privater Test ist, der von der FIA zusammen mit dem Rennveranstalter organisiert wird und nicht Teil der Veranstaltung ist. Die teilnehmenden Teams können tun, was sie wollen, so lange sie alle Sicherheitsmaßnahmen beachten und andere Teams nicht unnötig gestört werden.

Laut f1total.com sei das neues Reglement für Ferrari von Vorteil, was trotzdem hoffentlich eine spannende WM geben wird.

[QUELLE:
http://www.f1total.com]

nach den alten Regeln hätte es heute (12.10.2003) so ausgesehen:

Michael Schumacher
Juan Pablo Montoya
Kimi Räikkönen
Rubens Barrichello
Ralf Schumacher
David Coulthard
Fernando Alonso
Jarno Trulli
Giancarlo Fisichella
Heinz-Harald Frentzen
Oliver Panis
Jenson Button
Cristiano da Matta
Jacques Villeneuve
Marc Gene
Nick Heidfeld
Marc Webber
85
66
56
36
34
33
29
17
10
7
4
3
3
2
2
2
1
Ferrari
BMW
Mercedes
Renault
Jordan
Sauber
Toyota
BAR
Jaguar
Minardi
121
101
89
46
10
9
7
5
1
1

alte Regeln bis 2002

107-Prozent-Regel:
Nur, wer nicht langsamer als 7 Prozent auf den Trainingschnellsten ist, darf am Rennen teilnehmen (gilt seit 1996)

Intermediates
Reifen für halbnasse Strecke


Flaggen:

blaue Flagge blau Hintermann zum Überholen/-runden Platz machen
gelb/rote Flagge gelb/rot
gestreift
Vorsicht - Piste feucht, glitchig oder herumliegende Teile
gelbe Flagge gelb striktes Überholverbot (evtl. Unfall)
grüne Flagge grün ab hier wieder frei Fahrt (nach gelb)
schwarze Flagge mit rotem Punkt schwarz mit
rotem Punkt
Fahrzeug muss wegen Problemen in die Box
schwarz/weiß-diagonale Flagge schwarz/weiß
diagonal
Verwarnung wegen unsportl.Verhaltens
schwarze Flagge mit Startnummer schwarz mit
Startnummer
betreffendes Fahrzeug ist disqualifiziert
weiße Flagge weiß erheblich langsameres Fahrzeug (Krankenwagen?) auf der Strecke
rote Flagge rot Rennabbruch, im Schritttempo zur Ziellinie
Zielflagge schwarz/weiß
kariert
Zielflaggen, Rennende, nach Auslaufrunde zum Abstellplatz

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Diese Seite wurde am 23. Februar 2002 erstellt, letzte Änderung am 02. März 2011
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