Weihnachtsgedichte

Christliches, Seite 4


Hier möchte ich Gedichte zu Weihnachten "unterbringen"

noch
Tage:
Stunden:
Minuten:
Sekunden:
bis Heiligabend

Weihnachten

Markt und Straßen stehn verlassen
still erleuchtet jedes Haus
sinnend geh ich durch die Gassen
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmueckt
tausend Kindlein stehn und schauen
sind so wunderstill beglueckt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld
hehres Glänzen, heilges Schauern
wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen
aus des Schnees Einsamkeit
steigts wie wunderbares Singen
Oh Du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff)

"Vom Christkind"

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

(Anna Ritter (1865-1921)

Besser nicht allein!

"Zwei sind auf jeden Fall besser dran als einer allein"
Wenn zwei zusammenarbeiten, bringen sie es eher zu etwas.
Wenn zwei unterwegs sind und einer hinfällt, dann hilft der andere ihm wieder auf die Beine.
Aber wer alleine geht, ist übel dran, wenn er fällt, weil keiner ihm helfen kann.
Wenn es kalt ist können zwei Schläfer sich gegenseitig wärmen.
Aber wie soll einer allein sich warm halten?
Einer allein kann leicht überwältigt werden, aber zwei wehren den Überfall ab.
Noch besser sind drei: man sagt ja:
"Ein Seil mit drei Schnüren reißt nicht so schnell".

Aus der Bibel (Prediger 4, Vers 9)

Aus Adenauers Rundfunkansprache

Es war still und dunkel im Stalle zu Bethlehem, als die Jungfrau gebar und das Kind in die Windeln wickelte und in eine Krippe legte. Die Hirten waren auf den Feldern bei ihren Herden, und die Heiligen Drei Könige waren noch in weiter Ferne, da brach der Glanz der himmlischen Heerscharen und ihre Stimme in das nächtliche Dunkel und in die nächtliche Stille. Sie vertrieben das Dunkel mit ihrem himmlischen Licht und die Stille mit ihrem himmlischen Chor: ‘Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind’. Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden: - gehört das denn zusammen? (...)
- Es ist wohl so, der Frieden ist das höchste Gut, das Gott den Menschen geben konnte durch die Menschwerdung seines Sohnes. Frieden, ach wie wenig haben wir Menschen erkannt, welch ein kostbares Gut der Frieden ist. Wie wenig haben wir begriffen, daß Frieden die Grundlage alles Glückes, daß Frieden und Ehre Gottes eng verbunden sind. - Aber was ist denn Frieden, und wie wird er uns zuteil? Liebt der den Frieden, der passiv alles hinnimmt, der sich rein passiv verhält gegenüber jeder Unterminierung, der sich lähmen läßt durch Furcht, durch Verlust der Freiheit, Vernichtung der Familie, Vernichtung religiösen Lebens? Liebt das Volk den Frieden, das sich durch ein anderes unterwerfen läßt? Ist Frieden nichts anderes als der Gegensatz von Krieg? Wäre dem so, dann würde Sklaverei und Kirchhofsruhe auch Frieden sein, aber dagegen bäumt sich das Beste in unserem Innern auf. Unser innerstes Gefühl sagt uns, Frieden ohne Freiheit ist kein Frieden. Einen solchen Kirchhofsfrieden, einen solchen Frieden der Sklaverei können die himmlischen Heerscharen nicht gemeint haben, als sie in der Heiligen Nacht den Hirten auf dem Felde die Geburt des Heilands verkündeten. (...)
- Frieden ist Freiheit, Freiheit des einzelnen von Furcht und Zwang, Freiheit der Völker und der ganzen Menschheit von Ausbeutung, von Sklaverei, von Gewalt und Tod. Frieden und Freiheit, das sind die Grundlagen jeder menschenwürdigen Existenz. Frieden in unserem Innern, Frieden in der Familie, Frieden mit dem Nächsten ist die Grundlage des Glücks für jeden Menschen. Frieden und Freiheit sind die Fundamente wahren Fortschritts, ohne Frieden und Freiheit gibt es keinen Aufstieg der Völker, kein Glück, keine Ruhe für die Menschheit. Frieden für den einzelnen Menschen ist nicht möglich, ohne daß Frieden auch der Gemeinschaft zuteil wird, in die der einzelne eingebettet ist, deren Glied er ist, deren Geschick untrennbar und unzerreißbar mit seinem Geschick und seinem Leben verbunden ist. (...)«

Die Wahrheit über den Nikolaus

Nikolaus gilt als Patron der Ministranten, der Kinder, der Jungfrauen usw. Er hilft für eine glückliche Heirat; gegen Wassergefahren und Seenot; zur Wiedererlangung gestohlener Gegenstände und vieles mehr.Wer aber war dieser Mann wirklich? Nikolaus wurde bereits als junger Mann um 300 Bischof von Myra. Zehn Jahre später geriet er in Folge der Christenverfolgungen in Gefangenschaft. Gezeichnet von den erlittenen Foltern trat er 325 auf dem berühmten Konzil von Nicäa auf (von diesen Versammlungen gibt es noch Überlieferungen, die seine Unterschrift tragen). Sehr viel mehr weiß man über das Leben und Wirken von Nikolaus nicht. Sein Todestag war der 6. Dezember, das Jahr lag zwischen 345 und 351.


Suche durch meine Website:


wer die Seite direkt aufgerufen hat, bitte hier klicken, um zur Startseite zu kommen!
Diese Seite wurde am 29. Dezember 2003 erstellt, letzte Änderung am 10. April 2009
© Diethelm Glaser, alle Rechte vorbehalten | Seite 1.649

dieser Frameset gesamte HP
seit 3.11.2016
seit 26.8.2010
kostenlose Counter<BR> bei xcounter.ch
seit 19.05.2007