Bemerkungen über "Bildchensammeln"

Briefmarken-Seite 17


Unter den Sammlern zählen die Briefmarken der "Scheichtümer" und von "Äquatorial-Guinea"(Michel -Übersee-Katalog 10 bzw.6) zu den "Bildchen", und auch im Katalog kommen die meisten schlecht weg, nämlich ohne Abbildung und Klischeezeichen. Aus diesem Grunde (weil es eben doch Briefmarken sind) versuche ich, dem etwas abzuhelfen, indem ich mittels meines vorhandenen Markenmaterials diese Lücken füllen möchte.
Insgesamt ist zu sagen, dass es bei fast allen Sätzen von Ajman und Umm al Kaiwain "normale" Marken und die gleichen im Kleinformat gibt. Außerdem gibt es von jeder der großen Marken einen "Block", diesen meist in weiß, rosa und blau sowie gezähnt und geschnitten, also praktisch jedes Markenbild ca. 8 Mal. Und natürlich wurden sowohl die Grossen als auch die Kleinen im Bogen zusammenhängend gedruckt.

Wer von diesem Gebiet Dubletten abzugeben hat, möge sich bitte melden.

Emirate Marken (Haupt-Nr'n) Blöcke Einwohner (1991)
Aden - State of Hadhramaut
Aden - Mahra State
Aden - State of Seiyun
Aden - State of Upper Yafa
243
161
163
94
38
18
12
16
365.000
Ajman
Ajman - Manama
2.978
1.255
530
240
76.000
Fujeira 1.542 207 63.000
Yemen Republik
Yemen Königreich
1.217
1.014
164
205
12,5 Mill.
Ras al Khaima 903 148 130.000
Sharjah
Sharjah - Khor Fakkan
1.281
226
151
21
314.000
Umm al Qiwain 1.704 95 27.000
Summe : 11.524 1.602  

Wo keine Abbildungen sind, fehlen mir noch die Bögen (und auch teilweise die Einzelmarken), vielleicht kann jemand helfen
(z.B. durch einscannen und zumailen
mailto:webmaster@diethelm-glaser.net) oder genaue Beschreibung mailen.


Die Agenturverträge der Scheichtümer wurden zum 31.Juli 1972 gekündigt und die Marken ab 1.April 1973 ungültig, ab Januar 1973 waren sie in den "Vereinten Arabischen Emiraten" aufgegangen.

Aber das sind ja wenigstens noch Briefmarken!

Hier kommen die Vignetten ("Briefmarken", die nicht offiziell sind oder nicht vom Weltpostverein "abgesegnet wurden):

Europa: "Briefmarken" von Lundy zählen z. B. als Privatpostmarken . Und Sealand ist eine britische Ölplattform. Und in den skandinavischen Ländern gibt es die beliebten "Jule-Marken" ohne Wert. Und die Marken vom "Malteser Orden" gelten auch als Vignetten, s. Hinweis im entspr. Michel-Katalog.

In Afrika und Asien sind vor allem in den 60er Jahren durch Unabhängigkeitsbewegungen neue Länder entstanden, und da hatten Betrüger ihre große Zeit. Neue Länder möchten gern so schnell wie möglich eigene Briefmarken präsentieren und meinen, damit ihre Hoheitsrechte beweisen zu können.

So gibt es "Marken" für eine
Republik Maluku Selantan. Diese Republik war tatsächlich kurz ausgerufen worden, aber nie anerkannt und wurde auch nicht amtlich! Nagaland ist eine Landschaft in Indien. Ausgaben der Exilregierung von Dhufar und State of Oman (nicht das Sultanat) sind ebenfalls Vignetten!

aus: Michel - Rundschau 7/1988


Aufgedruckte Briefmarken: Wann erlaubt?

Sicher ist es Ihnen auch schon aufgefallen. Immer mehr Mailings erwecken unsere Neugier, weil sie neben dem Freimachungsvermerk eine Briefmarke aufweisen.
In der Tat werten solche aufgedruckten Briefmarken ein Mailing auf und können es so erfolgreicher machen. Allerdings sind hierbei einige "Spielregeln" zu beachten, will man sich Ärger mit der Post ersparen.
Wir wollten es ganz genau wissen und haben deshalb die Post um eine verbindliche Auskunft zum "Abdruck von Phantasiemarken auf Infopost-Sendungen" gebeten. Hier die Antwort: "Grundsätzlich sind alle werbenden Aufdrucke, die geeignet sind, mit postalischen Vermerken oder Postwertzeichen verwechselt zu werden, auf Briefsendungen nicht zulässig.
Im Interesse der werbenden Wirtschaft kann bei Infopost und Infobriefen von diesem Grundsatz hinsichtlich der Verwendung sog. Phantasiemarken abgewichen werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
  • In der Freimachungszone befindet sich ein korrekter, vollständig sichtbarer Freimachungsvermerk in der vorgegebenen Größe.

  • Links daneben kann eine Phantasiemarke aufgedruckt werden. Diese darf auf keinen Fall die Bezeichnung "Deutschland", eine Wertangabe oder sonstige postalische Begriffe oder Symbole enthalten.

  • Durch eine stilisierte Wellenlinie kann eine "Entwertung" der Phantasiemarke angedeutet werden.

Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Phantasiemarken kann eine Beurteilung, inwieweit eine bestimmte Gestaltung zu Störungen im postalischen Betriebsablauf führen kann, letztlich nur im Einzelfall erfolgen.
Das bedeutet konkret, daß die Deutsche Post keine Pauschalgenehmigungen im Hinblick auf die Verwendung von Phantasiemarken erteilt, sondern sich nach Vorlage von Mustern jeweils eine Einzelfallgenehmigung vorbehält."
www.mayer-kuvert.de


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Diese Seite wurde am 15. September 2001 erstellt, letzte Änderung am 14. August 2008
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